Kreuzeskirche Essen – Neues Ruhr-WortSpezial

Was für eine Idee! Die Essener Kreuzeskirchengemeinde geht einen mutigen Weg. Das stark sanierungsbedürftige evangelische Gotteshaus hätte sie allein weder retten noch erhalten können. Doch statt die Kirche zu schließen, verkaufte sie sie. Und mietet sie jetzt vom neuen Eigentümer für ihre Gottesdienste und Veranstaltungen zurück. Darüber hinaus hat man gemeinsam beschlossen, die Kirche für alle zu öffnen, die sie mieten wollen. Ob religiöser oder weltlicher Zweck –solange er die Würde des sakralen Raumes und aller Menschenachtet, ist fast alles erlaubt. Wer das Team hinter der Idee erlebt, der ist fasziniert von der Einmütigkeit, die sie ausstrahlen, von ihrem Schwung und ihrer Offenheit für den anderen. Der Pfarrer, der Agnostiker und der „religiös nicht so Orientierte“ – sie handeln aus gemeinsamer Überzeugung zum Wohle der Menschen in ihrer Stadt. Sie zeigen damit, was alles möglich ist. Und so macht auch eine katholische Zeitung gerne eine Beilage für eine evangelische Kirche, die ab jetzt im Wortsinn für alle da ist.

Download: Beilage Kreuzeskirche

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