Glaubensbekenntnis in Glas, Licht und Farbe

Brigitte Spieker erinnert an Walter Klocke, der als Künstler weit über die Bistumsgrenzen hinaus wirkte und dessen Todestag sich zum 50. mal jährt
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Apsismosaik in der St. Michael-Kirche in Bochum-Dahlhausen aus dem Jahr 1957. Foto: Rolf Spieker

Besonders dann, wenn die Sonnenstrahlen durch farbenfroh gestaltete Fenster schimmern und den Innenraum erhellen, lenken Kirchenbesucher ihre Aufmerksamkeit den Fenstern zu. Oft bestehen diese Fenster aus Szenen und Darstellungen der Bibel. Nicht selten geraten die Künstler, die diese Glaubensbekenntnisse in Glas, Licht und Farbe schufen, in Vergessenheit – ihre Werke aber wirken auf Generationen. Künstler wie Walter Klocke, dessen Todestag sich am 5. November zum 50. Mal jährt. Er hinterließ viele Spuren ­– nicht nur im Ruhrbistum, wo sein Schaffensschwerpunkt lag, sondern auch überregional und international. Die Kirchenhistorikerin Brigitte Spieker hat nun sein Leben und Werk erstmals in einem mehr als 50-seitigen und reichlich illustrierten Aufsatz in den Blick genommen.

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Der Glasmaler und Mosaikkünstler Walter Klocke wurde am 27. August 1887 in Bielefeld geboren und starb am 5. November 1965 in Gelsenkirchen.

Klockes figürliche Fenster erzählen – oft in vielen Einzelbildern – die frohe Botschaft schlicht und verständlich. Seine Kunst sollte nicht nur künstlerisch bestehen können, sondern auch die gläubigen Menschen ansprechen. In seinen zahlreichen Kirchenfenstern, für etwa zehn große bedeutende Kirchen, Dome und große Propsteikirchen, in seinen Mosaiken, gelegentlich auch in Kreuzen, Tabernakeln oder Kreuzwegen für mehr als 120 sakrale Gebäude hat er ein bleibendes Werk hinterlassen, für das er 1957 durch Papst Pius XII. mit dem Orden „Pro ecclesia et pontifice“ geehrt wurde.

Den vollständigen Bericht sowie ein Verzeichnis der Arbeiten Klockes im Bistum Essen lesen Sie in der gedruckten Ausgaben des Neuen Ruhr-Worts, Nr. 40, vom 3. Oktober 2015. Ihnen hat unser Thema gefallen? Sie können unsere Wochenzeitung hier ganz bequem abonnieren.

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