Genn erwartet für 2018 „gewissen Neuanfang“

ZdK-Präsident Thomas Sternberg. Foto: Deutscher Katholikentag/Benedikt Plesker

ZdK-Präsident Thomas Sternberg.
Foto: Deutscher Katholikentag/Benedikt Plesker

Münsters Bischof Felix Genn erwartet vom nächsten Katholikentag 2018 in der westfälischen Friedensstadt einen  „gewissen Neuanfang“. Die Verantwortlichen müssten die Erfahrungen der letzten Katholikentage auswerten und überlegen, „was wir in Münster auch anders machen sollten“, sagte Genn am Mittwoch in Münster. Er äußerte sich anlässlich der Konstituierung der Katholikentagsleitung.

In Münster soll der 101. Deutsche Katholikentag vom 9. bis zum 13. Mai 2018 stattfinden. „Von Münster sollte das Signal ausgehen: Der Katholikentag hat ein gute Zukunft“, so Genn in einer Erklärung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) in Bonn. Es gehe auch um die Zahl und die Formate der Veranstaltungen sowie die Zielgruppen. Beim 100. Deutschen Katholikentag in Leipzig Ende Mai war Kritik am großen Umfang des Veranstaltungsprogramms sowie halbleeren Hallen auch bei prominenten Politikern laut geworden. Mit Blick auf die Inhalte bekräftigte Genn: „Ich kann mir einen Katholikentag 2018 in Münster nicht vorstellen, ohne dass das Thema ‚Frieden’ – 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, 370 Jahre nach dem in Münster geschlossenen Westfälischen Frieden, 400 Jahre nach dem Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges – eine wichtige Rolle spielen wird.“

ZdK-Präsident Thomas Sternberg betonte, dass jeder Katholikentag durch den jeweiligen Ort und die Zeit geprägt werde. „Ich freue mich, dass wir uns heute gemeinsam auf den Weg gemacht haben, nach der Thematik und den Schwerpunkten zu suchen, die den 101. Katholikentag prägen sollen“, so Sternberg, der ebenfalls Mitglied in der Katholikentagsleitung ist.

kna
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