Trauer um Berthold Rose

Trauer um Berthold Rose: Der langjährige Vorsitzende der Mitarbeitervertretung (MAV) im Bischöflichen Generalivikariat und Leiter der Abteilung Weltkirche und Mission ist in der Nacht zum 22. Dezember überraschend im Alter von 60 Jahren verstorben, wie das Bistum Essen am Donnerstag mitteilte.

Bertold Rose Foto: Bistum Essen

Bertold Rose
Foto: Bistum Essen

„Ich bin zutiefst traurig und kann es noch nicht fassen, dass Berthold Rose nicht mehr bei uns ist“, sagte Generalvikar Klaus Pfeffer. Der Verstorbene sei für viele Menschen im Bistum Essen „ein treuer und engagierter Weggefährte“ gewesen, der mit Leidenschaft und Engagement für seine christliche Überzeugung gelebt habe. Rose habe sich mit allen seinen Kräften für die Mitarbeitenden eingesetzt, ohne dabei das Wohl des Bistums insgesamt aus dem Blick zu verlieren. „Wir alle sind erschüttert und fühlen mit seiner Frau und seiner Familie. In diesen weihnachtlichen Tagen werden wir im Gebet an Berthold Rose denken und für seine trauernde Familie beten“, so Pfeffer. „Für Berthold Rose war es immer ein Herzensanliegen, dass in unserem Bistum und in unserer Kirche insgesamt die Bedürfnisse und Sorgen der einzelnen Menschen nicht übersehen werden. Deshalb nahm er sich selbst viel Zeit für die Menschen, die bei ihm Rat und Hilfe suchten“, würdigte Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck den Verstorbenen.

Er verliere einen Kollegen, der sich mit Herz, Klugheit und Besonnenheit für die Belange der Mitarbeitenden im Generalvikariat eingesetzt hat, sagte Michael Meurer, der stellvertretende Vorsitzende der Mitarbeitervertretung. Rose hinterlasse eine „große Lücken, die sich, wenn überhaupt, nur schwer schließen lassen. Ich werde ihn sehr vermissen und bin in diesen traurigen Stunden in Gedanken bei seiner Frau Barbara und bei seiner ganzen Familie.“

Rose hatte nach seinem Studium der Sozialpädagogik an der Katholischen Fachhochschule in Paderborn im April 1980 als Jugendpfleger im Katholischen Jugendamt Hattingen/Schwelm begonnen. Fünf Jahre später wechselte er als Bildungsreferent zum Diözesanverband der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) im Bistum Essen, 1991 übernahm er im Bischöflichen Generalvikariat die Aufgaben als Diözesanreferent für Betriebskernarbeit und Betriebspastoral innerhalb des Sekretariates „Kirche und Gesellschaft“. 1996 wurde Rose Leiter der Abteilung „Pastoral der Berufs- und Arbeitswelt“ ernannt. Nach Auflösung der Zentralabteilung „Politik, Wirtschaft und Soziales“ erfolgte im November 2013 Roses Ernennung zum Leiter der Abteilung Weltkirche und Mission. Vorsitzender der Mitarbeitervertretung war Berthold Rose seit 2009.

Eine ausführliche Würdigung Roses findet sich auf der Internetseite des Bistum Essen

1 Kommentar zu "Trauer um Berthold Rose"

  1. Marlies Schmitz | 26. Dezember 2016 um 21:33 |

    Alle Mitglieder des Rates Land- und Forstwirtschaft im Bistum Essen sind tief betroffen über den Tod von Herrn Bertold Rose. Über viele Jahre begleitete er in seiner frohen und freundschaftlichen Weise die Arbeit unseres Rates. Noch ist es unvorstellbar, ihn in diesem Leben nicht wiedersehen zu dürfen. Möge er nun in Gottes Güte und Liebe geborgen sein. Wir alle bedanken uns bei ihm und werden uns immer wieder sehr gerne an ihn erinnern.
    Marlies Schmitz
    Sprecherin des Rates Land-und Forstwirtschaft

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