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Kreuzfelder neu im Vorstand der Caritas Oberhausen

Michael Kreuzfelder ist zum 1. April neu im Vorstand der Caritas Oberhausen. Der 38-jährige gelernte Journalist und PR-Berater übernimmt das Amt von Reinhard Messing (62).

Alter und neuer Vorstand (v. l.): Werner Groß-Mühlenbruch, Reinhard Messing, Michael Kreuzfelder und Detlef Nitsch.
Foto: Caritas Oberhausen/Peter Hadasch

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und bin sicher, dass wir mit der besonderen Art des Übergangs das Beste für Klienten, Mitarbeitende und damit für die Caritas erreichen“, so Michael Kreuzfelder. Er wechselte von der Caritas im Bistum Essen nach Oberhausen. Dort war er Leiter der Stabsstelle Kommunikation und Pressesprecher. Zuvor war er acht Jahre lang Pressesprecher des BDKJ-Bundesvorstandes sowie als freier Journalist für unterschiedliche Redaktionen tätig. Studiert hat der Familienvater Sozialpsychologie, Pädagogik und Geschichte.

Reinhard Messing hatte sein Vorstandsamt mit Blick auf seinen im September 2018 beginnenden vorgezogenen Ruhestand zur Verfügung gestellt. „Wir haben diese Lösung seit einem Jahr gemeinsam und intensiv in den Gremien erarbeitet. Ich freue mich, dass wir einen einzigartigen organischen Übergang geschaffen haben“, sagte Messing. Er bleibt in der Stabsstelle Caritas und Pastoral tätig. Messing arbeitet seit 40 Jahren bei der Caritas Oberhausen.

Nun bildet Caritasdirektor Werner Groß-Mühlenbruch gemeinsam mit Michael Kreuzfelder den hauptamtlichen Vorstand – bis zum 1. April 2018. Dann rückt Detlef Nitsch (60), bislang Abteilungsleiter für offene und zentrale Dienste bei der Caritas Oberhausen, in den Vorstand. Werner Groß-Mühlenbruch wird den Verband Ende 2018 nach 20 Jahren in den Ruhestand verlassen.

Nitsch arbeitet seit 2003 bei der Caritas Oberhausen. Pflegedienstleitung, Verbandsentwicklung, Wirtschaftliche Planung und Leitung der offenen Dienste: Der diplomierte Betriebswirt FH und examinierte Krankenpfleger hat viel Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen der Oberhausener Caritas. „Mit diesen Entscheidungen gestalten wir eine nachhaltige Personalentwicklung. Mit der besonderen Art des Übergangs sichern wir eine gute Zukunft für Klienten, Mitarbeitende und damit für die Caritas“, so Groß-Mühlenbruch. Ziel sei es, nach der langjährigen Tätigkeit beider Vorstände einen organischen und möglichst frühzeitigen Wechsel zu garantieren, der fließende Übergänge und damit Sicherheit und Kontinuität nach Innen und Außen schaffe. Gleichzeitig habe man Nitsch und Kreuzfelder in den wichtigen Bereichen Wirtschaftlichkeit, Fachlichkeit, strategischer Verbandsentwicklung und Kommunikation die richtigen Kompetenzen für die künftigen Herausforderungen gefunden.

Ebenfalls neu im Verband ist Irmgard Handt (50). Sie übernimmt die neu geschaffene Aufgabe der Abteilungsleitung für alle Dienste und Einrichtungen der Caritas Oberhausen. Irmgard Handt war zuvor beim Essener Diözesan-Caritasverband als Referentin für Kindertageseinrichtungen beschäftigt. Sie wird unter anderem auch die Vertretung der Caritas in Fachgremien übernehmen.

„Caritasrat und Vorstand sehen die Oberhausener Caritas mit dieser gemeinsam getragenen und vorausschauenden Personalpolitik auf einem stabilen Weg in die Zukunft und unabhängig von externen Entwicklungen“, sagte Groß-Mühlenbruch. Von der Schwangerenberatung bis zum altersgerechten Wohnen: Die Caritas Oberhausen betreut mit ihren fünf stationären Einrichtungen und 20 offenen Diensten mehr als 5000 Menschen im Jahr. Beim Caritasverband Oberhausen sind 450 Mitarbeitende beschäftigt. Zudem engagieren sich 600 Menschen eh- renamtlich in der Caritas.