Lehmann und Huber erhalten Ehrendoktorwürde der Ruhruni

Kardinal Karl Lehmann, der frühere Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, und Wolfgang Huber, der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), erhalten die Ehrendoktorwürde der Katholischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. Mit ihnen würden zwei Persönlichkeiten geehrt, die die Entwicklung ihrer Kirchen entscheidend geprägt hätten, teilte die Fakultät in Bochum zur Begründung mit. „Sie haben eine große ökumenische Offenheit gezeigt und eine entscheidende Gesprächsbereitschaft und -fähigkeit bewiesen.“

Kardinal Lehmann
Foto: Bistum Mainz

Die Verleihung ist am morgigen Mittwoch in Bochum geplant. Die Laudationes hält die Liturgiewissenschaftlerin an der Yale University in New Haven (USA), Teresa Berger. Die beiden Geehrten werden jeweils eine Festrede halten. Daneben steht ein Vortrag des evangelischen Kirchengeschichtlers Christoph Markschies auf dem Programm. Lehmann bearbeite in seinen wissenschaftlichen Publikationen ein vielfältiges Spektrum, würdigte die Fakultät den früheren Mainzer Bischof. Dabei habe sich die Gottesfrage und die Suche nach Gott in zeitgenössischen Kontexten als eine immer dringender werdende Frage herauskristallisiert. So habe Lehmann im Diskurs mit anderen Wissenschaften „eine reflektierte Sensibilität für die gegenwärtigen Herausforderungen der traditionellen Theologie“ entwickelt. Lehmann war fast 33 Jahre Bischof des Bistums Mainz. An seinem 80. Geburtstag am vergangenen Pfingstmontag trat er als Bischof von Mainz zurück. Von 1987 bis 2008 war er Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.

Auch Altbischof Huber habe über zahlreiche theologische und ethische Themen gearbeitet. Als sein zentrales Thema habe sich die Freiheit ergeben, ausgehend von Martin Luthers Freiheitsbotschaft, hieß es. Diese habe Huber auf den Begriff einer „verantworteten Freiheit“ gebracht, die ihn das Christentum „als die Religion einer lebensdienlichen Freiheit“ verstehen lasse. Huber habe sich zudem als Landesbischof von Berlin-Brandenburg und als EKD-Ratsvorsitzender „vor allem als Reformer seiner Kirche profiliert“ und angesichts einer weitgehenden Entkirchlichung vor allem im Osten Deutschlands auf eine missionarische Neuorientierung hingewirkt. Huber war von 1994 bis 2009 Bischof der evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg und von 2003 bis 2009 EKD-Ratsvorsitzender.

rwm/kna

1 Kommentar zu "Lehmann und Huber erhalten Ehrendoktorwürde der Ruhruni"

  1. Die Bischöfe Kardinal Lehmann , und der Ratsvorsitzende Bischof Huber sind von der Ruhr Uni Bochum mit neunfachen Dr. hc . Würden beschenkt worden !
    Dazu eine kleine Lobpreisung :::
    Nun , Neun Dr. Hc Würden , reichen auch bei diesen beiden Heiligen Frömmlern einfach nicht aus , um sich von der Kleinigkeit Gottes mit nur einem Sohn zu lösen ! Ja , alle priesterlichen Glaubensmänner ,auch die Bischöfe und Kardinäle zählen dazu , die wissenschaftlich theologisch durchstudiert sind , konnten nicht davon abgehalten werden , zu glauben , daß es nur einen väterlichen Gott gibt , der aber , trotz seiner unermesslichen Größe , nur ein Kind , nur einen Sohn hat .! Hier ist , deutlich zu sehen , welch gewaltigen Einfluß der heidnische Kaiser Konstantin , Anno 325 , mit seinem niceanischen Glaubensbefehl ::: Eines Wesens mit dem Vater gleich „, noch auf die theologische Wissenschaft ausübt …… mit einem bis Heute geltenden dogmatischen Denkverbot …..hier noch ein Teil der hochwissenschaftlichen theologischen Erkenntnisse , in diesem Fall der Vatikanischen Glaubenslehre , die aber auch noch für das protestantische Denken maßgebend sind ::
    :48. Gott hat frei von äußerem Zwang und innerer Nötigung die Welt erschaffen.
    49. Gott hat gut erschaffen.
    50. Die Welt hat einen zeitlichen Anfang genommen.
    51. Gott hat die Welt allein geschaffen.
    52. Gott erhält alles Geschaffene im Dasein.
    53. Gott schützt und leitet durch seine Vorsehung alles Geschaffene.
    54. Der erste Mensch wurde von Gott erschaffen.
    55. Der Mensch besteht aus zwei Wesensbestandteilen, einem materiellen Leib und einer geistigen Seele.
    56. Die vernünftige Seele ist unmittelbar die Wesensform des Leibes.
    57. Jeder Mensch besitzt eine individuelle unsterbliche Seele.
    58. Gott hat dem Menschen ein übernatürliches Endziel gesetzt.
    59. Die Stammeltern waren vor dem Sündenfall mit der heiligmachenden Gnade ausgestattet.
    60. Die Stammeltern sündigten durch Übertretung des göttlichen Prüfgebotes schwer.
    61. Die Stammeltern verloren durch die Sünde die heiligmachende Gnade und zogen sich den Zorn und Unwillen Gottes zu.
    62. Die Stammeltern verfielen dem Tod und der Herrschaft des Teufels.
    63. Die Sünde Adams ist durch Abstammung, nicht durch Nachahmung auf alle seine Nachkommen übergegangen.
    64. Die Erbsünde wird durch natürliche Zeugung fortgepflanzt.
    65. Im Stand der Erbsünde ist der Mensch der heiligmachenden Gnade und ihrer Gefolgschaft sowie der pränaturalen Integritätsgaben beraubt.
    66. Die Seelen, die im Stande der Erbsünde aus dem Leben scheiden, sind von der beseligenden Anschauung Gottes ausgeschlossen !……Nachträglich gibt es noch zu vermerken , daß unsere Göttlichkeit weder zornig noch unwillig sein kann ……und die Erbsünde hat sie erst recht nicht spendiert , denn die hat der heilige Bösewicht . Augustinus , Anno 425 aus Lust und unmenschlicher Laune heraus erfunden ! .Ja , und trotzdem ::: diese göttliche Agenda ist doch mit Sicherheit noch einen Dr. Hc. wert ——oder …? Deshalb ::: Herzlichen Glückwunsch !

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