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Prälat Klemens Kamp gestorben

Einen Tag vor seinem 90. Geburtstag ist der langjähriger Diözesanpräses des Cäcilienverbands, Prälat Klemens Kamp, am frühen Dienstagmorgen in Essen-Werden gestorben, wie das Bistum Essen heute mitteilte.

Klemens Kamp. Foto: Rom

Vielen Katholiken im Ruhrbistum wird Kamp vor allem als Diözesanpräses des Cäcilienverbandes in Erinnerung bleiben. Dieses Amt hatte er von 1978 bis 1996 bekleidet und in dieser Zeit die Chormitglieder mit großem Engagement geistlich begleitet und sich für die Bewahrung und Entfaltung des kirchenmusikalischen Erbes in den Gottesdiensten eingesetzt. 1992 wurde Kamp vom damaligen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Karl Lehmann, zum Geistlichen Assistenten des Allgemeinen Cäcilienverbandes für Deutschland ernannt. Auf Vorschlag Franz Kardinal Hengsbachs nahm Papst Johannes Paul II. 1989 den Essener Priester in die Reihe der Päpstlichen Ehrenkapläne auf.

Klaus Kottenberg, Vorsitzender des Cäcilienverbands, erinnert sich an Kamp als „einen wahren Seelsorger des Verbands zu jeder Zeit.“ Er habe die Chöre immer tatkräftig unterstützt – innerhalb des Bistums und auch auf zahlreichen Pilgerfahrten nach Rom und Israel.

Nach seiner Weihe im August 1952 in Münster war der in Essen-Borbeck geborene Kamp zuerst als Kaplan in Gladbeck (Herz Jesu), Castrop-Rauxel (St. Joseph) und in Duisburg (St. Peter) tätig. 1968 wurde er Pfarrer in St. Antonius in Essen-Frohnhausen. Nach 1989 war er Pfarrer im Ruhestand in Gelsenkirchen-Buer-Erle und Pfarrer im Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern von der heiligen Elisabeth in Essen-Schuir. Zuletzt wohnte er im Ludgeri-Altenheim in Essen-Werden.

Die Totenvesper ist am Freitag, 7. Juli, um 18 Uhr in der Kapelle des Altenheims „Stiftung St. Ludgeri“, Brückstr. 87-89 in Essen. Das Seelenamt wird am Samstag, 8. Juli, um 9 Uhr in der Ludgerus-Basilika gefeiert, die Beisetzung findet anschließend um 10.30 Uhr auf dem Bergfriedhof in Essen-Heidhausen statt.