Verfahren gegen Kardinal Pell hat begonnen

Mit einem großen Medienaufgebot aus der ganzen Welt hat am Mittwoch in Melbourne das Missbrauchsverfahren gegen Kardinal George Pell begonnen. Der blass wirkende Kardinal konnte sich nur mühsam unter dem Schutz von Polizisten seinen Weg in den kleinen Gerichtssaal bahnen. Er schwieg zu den Fragen, die ihm von den Reportern zugerufen wurden, wie auch zu den Beschimpfung durch einige Schaulustige. Erschienen zu dem Prozessauftakt waren aber auch Unterstützer des ehemaligen Erzbischofs von Sydney.


Mit einem großen Medienaufgebot aus der ganzen Welt hat am Mittwoch in Melbourne das Missbrauchsverfahren gegen Kardinal George Pell begonnen. In der nur fünf Minuten dauernden ersten Sitzung des Gerichts lies der persönlich zum Prozessbeginn erschienene 76-jährige Kardinal durch seinen Anwalt eine Erklärung verlesen, in der er seine Unschuld beteuerte. „Kardinal Pell wird zu allen Anklagepunkten auf nicht schuldig plädieren“, sagte Rechtsanwalt Robert Richter laut australischen Medienberichten. Pell selbst äußerte sich nicht. Einzelheiten der Anklage sind noch nicht öffentlich bekannt. Das Verfahren soll am 6. Oktober fortgesetzt werden.
Kardinal George Pell

Kardinal George Pell. Foto: Gavin Scott/wikipedia


Pell ist der hochrangigste Kirchenvertreter, der sich vor einem Gericht wegen Missbrauchsvorwürfen verantworten muss. Papst Franziskus stellte Kardinal Pell für die Prozessdauer von seinen Aufgaben als Finanzminister des Vatikan frei. In der Hierarchie des Heiligen Stuhls galt Pel…
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