St. Josef gibt seine Kirche auf

St. Urbanus in Gelsenkirchen-Buer, mit rund 34 000 Katholiken die größte Pfarrei in Deutschland, hat am Wochenende erste Zwischenergebnisse im Pfarrei-Entwicklungsprozessses bekanntgegeben. Am weitesten sind die Konzepte für die Gemeinde St. Josef.

Ob sogar auf die Abgrenzung einzelnen Gemeinden mit eigener Leitung und eigenen Gremien verzichtet werden können „muss noch gut überlegt und geprüft werden“, heißt es im Zwischenbericht der Pfarrei. Eine offene Zukunftswerkstatt oder Arbeitsgruppen, wie es sie in den anderen drei Gelsenkirchener Pfarreien und auch in den Nachbarstädten bereits gab und an der sich alle Gläubigen der Pfarrei beteiligen konnten, ist in St. Urbanus offenbar nicht geplant.

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Die Kirche St. Josef wurde 101972 an der Buddestraße errichtet. Foto: Spernol

Alle Pfarreien des Bistums Essen sind seit drei Jahren aufgefordert, sich einem Pfarrei-Entwicklungsprozess (PEP) zu stellen und bis 2030 rund die Hälfte ihrer Ausgaben einzusparen. St. Urbanus hat nun am Wochenende erste Zwischenergebnisse veröffentlicht. Mit einem Faltblatt wurden die Gläubigen in den Gottesdiensten der Großpfarrei in den sieben Gemeinden mit ihren derzeit noch insgesamt elf geöffneten Kirchen über erste Schwerpunkte informiert. Demnach seien „zum jetzigen Zeitpunkt noch keine letztgültigen Entscheidungen“ getroffen worden. Und „mit einer Ausnahme“ könne noch nichts über die Schließung oder Veräußerung von Kirchengebäuden und Gemeindezentren mitgeteilt werden.

Das ehemalige Pfarrhaus an der Feldhauser Straße. Foto: Spernol

Konkrete Pläne gibt es allerdings für den Standort der Gemeinde St. Josef, zu deren Gebiet Bülse, Scholven und Oberscholven gehören. Hier sollen die 1972 errichtete Kirche und das dazugehörige Gemeindezentrum inklusive der Wohnungen an der Buddestraße aufgegeben werden. Stattdessen sollen zwei kleinere Immobilien neu hergerichtet werden.

Die Gemeinde habe sich „schon lange bevor im Bistum Essen die Pfarrei-Entwicklungsprozesse angestoßen wurden“ mit der Erarbeitung einer Gemeindevision begonnen und diese Ergebnisse nun in den Gesamtprozess eingebracht, heißt es. Als „sozialraumorientierte Gemeinde“, die unter andere durch das Quartiersprojek…

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