The Promise“ : Historien-Melodrama zur Zeit des Genozids

Foto: © Capelight Pictures

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Konstantinopel 1914, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges: Die einst so lebendige und multikulturelle Hauptstadt des Osmanischen Reiches droht im Chaos zu versinken – und mit ihr der Medizinstudent Michael (Oscar Isaac). Als die Künstlerin Ana (Charlotte Le Bon), aus Paris eintrifft, verliebt er sich Hals über Kopf in sie. Doch schnell werden sie von der harten Realität des eskalierenden Krieges eingeholt und müssen aufgrund eines drohenden Genozids auf der Flucht bald nicht nur füreinander, sondern auch ums nackte Überleben kämpfen.

Davon erzählt der Film „The Promise“ – Die Erinnerung bleibt, der am 17. August in den deutschen Kinos startet. „Neues Ruhr-Wort“ verschenkt gemeinsam mit „Capelight Pictures“ 2 x 2 Freikarten für „The Promise“. Rufen Sie am Montag, 21. August, zwischen 11 und 12 Uhr an, 0209-40520193, oder schreiben Sie bis Montag an redaktion[at]neuesruhrwort.de. Die Karten werden unter allen Teilnehmern verlost, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Foto: © Capelight Pictures

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Der Arzt Michael und die Künstlerin Ana verlieben sich – obwohl beide liiert sind. Dann beginnt die Unterdrü­ckung der Armenier durch die türkische Armee. Das Historien-Melodrama „The Promise“ ist ab dem 17. August im Kino zu sehen.
Ein goldenes Licht liegt auf den Bildern, ein leichter Sepia-Stich, ein Hauch von Nostalgie. Dies gilt wohl weniger der Epoche – der Film spielt im Osmanischen Reich des Jahres 1914 – als vielmehr dem Genre: Waren das noch Zeiten, als Hollywoods größte Prestige-Objekte bildgewaltige Historien-Melodramen wie „Vom Winde verweht“ und „Doktor Schiwago“ waren! Terry Georges „The Promise“ versucht, an diese Tradition anzuschließen und die Ereignisse mit einer großen, tragischen Liebesgeschichte zu verknüpfen. Verdienstvoll ist daran, dass der Regisseur einen Stoff aufgreift, der fürs US-Kinopublikum weitgehend ein blinder Fleck ist: den Völkermord an den Armeniern.
Im Mittelpunkt steht der angehende armenische Arzt Michael (Oscar Isaac), der sein Heimatdorf verlässt, um in Konstantinopel Medizin zu studieren. Obwohl bereits verlobt, verliebt er sich dort in die armenische Künstlerin Ana (Charlotte Le Bon, Foto), die als Gouvernante seiner Cousinen arbeitet und mi…
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