„So haben wir reformatorisch nicht gewettet“

Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au und ZdK-Präsident Thomas Sternberg im Gespräch über die Ökumene und die Zukunft der Kirchen

Papst? Gemeinsames Abendmahl? Frauen als Priesterinnen? Auch 500 Jahre nach der Reformation gibt es noch immer deutliche Unterschiede zwischen Evangelisch und Katholisch. Wo sieht’s momentan aus in der Ökumene? Wie gut oder schlecht können die beiden großen christlichen Kirchen miteinander? Fragen, die zwei Experten beantworten: Christina Aus der Au, Präsidentin des Deutschen Evangelischen Kirchentags, Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.

Thomas Sternberg (l.) und Christina Aus der Au (r.) im Dialog via Skype. Foto: Gerd-Matthias Hoeffchen

Aus der Au und Sternberg unterhielten sich auf Einladung des Ökumene-Magazins „ÖM“, das anlässlich des bundesweiten Ökumenischen Festes der beiden Kirchen unter dem Motto „Wie im Himmel, so auf Erden“ am 16. September in Bochum gemeinsam von der evangelischen Zeitung „UK – Unsere Kirche“ in Bielefeld und der unabhängigen katholischen Wochenzeitung „Neues Ruhr-Wort“ in Gelsenkirchen herausgegeben wird. Das Magazin erschien am 2. September als Beilage der herausgebenden Zeitungen sowie als Verteilblatt in Kirchengemeinden. Es wird darüber hinaus an die Teilnehmer des Ökumenischen Festes verteilt. Das Interview erschien dort in einer gekürzten Fassung.

Hier das Interview in voller Länge (54671 Zeichen) können Sie hier lesen:


Er fordert unter anderem die Aufhebung der Zölibatspflicht in der katholischen Kirche. Sie sagt das Reformationsjubiläum gehöre nicht allein den Protestanten, sondern müsse mit den Katholiken als gemeinsames Christusfest gefeiert werden. Professorin Dr. Christina aus der Au, evangelisch-reformierte Theologin und Philosophin aus der Schweiz, ist Präsidentin des Deutschen Evangelischen Kirchentages im Jahr des Reformationsgedenkens. Professor Dr. Thomas Sternberg, Theologe und CDU-Politiker, ist Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), des höchsten Gremiums, das die katholischen Christinnen und Christen in Deutschland vertritt. Sie gehören zu den Veranstaltern des bundesweit zentralen Ökumenischen Festes, das am 16. September in Bochum stattfindet. Im Gespräch unternehmen beide eine Standortbestimmung für die Ökumene in Deutschland, lenken den Blick auf die Problematik des katholischen Weltkirche-Konzepts und entwerfen ihre Visionen einer Einheit der Kirchen.

Thomas Sternberg (l.) und Christina Aus der Au (r.) im Dialog via Skype. Foto: Gerd-Matthias Hoeffchen


• Professorin Aus der Au, Professor Sternberg, wo steht – jeweils aus Ihrer Sicht – die Ökumene?
Aus der Au: Ich antworte mal von der Gegenseite her. Ich habe mir von den katholischen Schwestern und Brüdern sagen lassen, dass dieses Reformationsjahr mehr zur Ökumene beigetragen hat, als vieles viele Jahre vorher. Das ist auch so, weil wi…
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