An den Rändern Lateinamerikas

Traditionelle Mapuche-Messe mit den Padres Luis Manuel „Luche“ Rodríguez (Mitte) und Padre Francisco Belec, in der Kapelle „San Alfonso“ im Stadtteil Cerro Navia in Santiago. (Foto: Adveniat)

Der Papst mit Vorliebe für Peripherien reist wieder an die Ränder: Diesmal ist es die Westküste seines Heimatkontinents Lateinamerika mit Chile und Peru. Beides sind Länder im Aufbruch, Länder im Umbruch, sie stehen an Weggabelungen für die gesellschaftliche Zukunft und haben noch schwer an ihrer jeweiligen Geschichte von Militärdiktatur und Autokratie zu tragen.

Der Papst mit Vorliebe für Peripherien reist wieder an die Ränder: Diesmal ist es die Westküste seines Heimatkontinents Lateinamerika mit Chile und Peru. Beides sind Länder im Aufbruch, Länder im Umbruch, sie stehen an Weggabelungen für die gesellschaftliche Zukunft und haben noch schwer an ihrer jeweiligen Geschichte von Militärdiktatur und Autokratie zu tragen.

Traditionelle Mapuche-Messe mit den Padres Luis Manuel „Luche“ Rodríguez (Mitte) und Padre Francisco Belec, in der Kapelle „San Alfonso“ im Stadtteil Cerro Navia in Santiago. (Foto: Adveniat)

Um mit der Politik zu beginnen: In Chile wechselt gerade die Regierung von der Sozialistin Michelle Bachelet zum Mitte-Rechts-Unternehmer und Milliardär Sebastian Pinera, in Peru spürt Präsident Pedro Pablo Kuczynski den Widerstand der Bürger, nachdem er gerade ein Amtsenthebungsverfahren mit Hilfe der Parteigänger seines verhassten Vorgängers Alberto Fujimori knapp überlebt hat.
Natürlich vermeidet es der Vatikan, sich in innenpolitische Angelegenheiten einzumischen, aber die Frage ist, ob Papst Franziskus die aktuellen Debatten umschiffen kann. In Chile sorgen sich viele, dass der unter Pinera erwartete wirtschaftsliberale Wachstumskurs auf Kosten sozialer Sicherheit und der Bildung geht. In Peru steht einmal mehr das Thema Korruption in den Schlagzeilen. Beide Themen liegen Franziskus eigentlich zu sehr am Herzen, als dass er dazu schweigen könnte.
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