Satire auf Rädern

Wer als Karnevalseinsteiger beim Düsseldorfer Rosenmontagszug zuschaut, wird sich über spontane Applaussalven wundern. Immer wieder brandet Beifall auf, nicht etwa, weil der Prinzenwagen vorbeituckert oder es Kamelle regnet. Nein, laute Zustimmung erfahren gerade die Wagen mit den politischen Motiven. Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Die Rede ist von den großen weltpolitischen Themen, nicht von lokalem Klüngel.

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Die Kirche ist regelmäßig Thema im Düsseldorfer „Zoch“ (Zug). Foto:Tilly


Die Kirche ist regelmäßig Thema im Düsseldorfer „Zoch“ (Zug). Foto:Tilly


Zu Besuch bei Karnevalswagenbauer Jacques Tilly
Wer als Karnevalseinsteiger beim Düsseldorfer Rosenmontagszug zuschaut, wird sich über spontane Applaussalven wundern. Immer wieder brandet Beifall auf, nicht etwa, weil der Prinzenwagen vorbeituckert oder es Kamelle regnet. Nein, laute Zustimmung erfahren gerade die Wagen mit den politischen Motiven. Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Die Rede ist von den großen weltpolitischen Themen, nicht von lokalem Klüngel.
Jacques Tilly heißt der Mann, der für die Wagen, für die Figuren und Szenen verantwortlich zeichnet. Er ist Wagenbauer aus Passion und das haben von Trump bis Kim, von Erdoğan bis Putin und von Kohl bis Merkel die Mächtigen zu spüren bekommen. Rund um den Globus sind nach Karneval seine mindestens provokanten Arbeiten auf den Titelseiten und Homepages zu sehen. Die Wagen mit dem prominenten Personal kennt man also in der weiten Welt, aber wer ist eigentlich dieser Jacques Tilly?
„Ich mache Satire auf Rädern“, erklärt der Mittfünfziger, der stets im roten Overall anzutreffen ist. Und verweist auf die Tradition des Karnevals, einmal im Jahr den Herrschenden die Meinung sagen zu können. Dass der Düsseldorfer Karnevalszug als der politischste im ganzen Land gilt, ist Tillys Verdienst. „Andersw…
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