Aschenkreuz „to go“

Erstmals gibt es im Bistum Essen für Christen zum Beginn der Fastenzeit auch das Aschenkreuz „to go“. Cityseelsorger Bernd Wolharn verteilt es am Aschermittwoch an einem Stand am Essener Dom an alle, die an diesem Tag keinen Gottesdienst besuchen können, wie das Bistum bekanntgab. Nach dem kurzen Mittagsimpuls im Dom um 12 Uhr biete dieser das Aschenkreuz bis 14 Uhr an der Kettwiger Straße gläubigen Christen an. Das Aschenkreuz ist für katholische Christen ein Symbol der Vergänglichkeit des Lebens. Der Priester zeichnet den Gläubigen mit der Asche aus verbrannten geweihten Palmzweigen ein Kreuz auf die Stirn. Dabei spricht er die Worte: „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehrst.“ Die Fastenzeit, auch österliche Bußzeit genannt, dauert 40 Tage und endet am Ostersonntag, dem Feiertag der Auferstehung Jesu. Sie erinnert an die 40 Tage, die Jesus der biblischen Überlieferung nach in der Wüste verbracht hat.

Die Asche für die katholischen Aschenkreuze stammt übrigens von den verbrannten Zweigen vom Palmsonntag des Vorjahres. Am Sonntag vor Ostern erinnern die Katholiken in den Gottesdiensten mit Palmwedeln und anderen grünen Zweigen an den in der Bibel beschriebenen umjubelten Einzug Jesu in Jerusalem.

rwm

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