PEP: „Jetzt nicht zerfleischen“

In der Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt in Mülheim regt sich Widerstand gegen das Votum zum Pfarreientwicklungsprozess. „Wir wollen keine Kirchen schließen. Es geht darum neue, tragfähige Konzepte zu entwickeln, um Kirchen und Gemeindehäuser zu erhalten“, versicherte der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Manuel Gatz immer wieder, als er bei der Gemeindeversammlung von St. Mariä Himmelfahrt das vom Koordinierungsausschuss und vom Kirchenvorstand beschlossene Votum an den Ruhrbischof verteidigte. Obwohl beiden ehrenamtlichen Gremien Respekt „für eure Arbeit“ gezollt wurde, gab es aus dem Reihen der im Treffpunkt an der Landsberger Straße versammelten Gemeindemitglieder Kritik an der vermeintlichen Alternativlosigkeit des Sparkurses. Auch die Forderung nach einer gemeinsame Überarbeitung und Weiterentwicklung steht im Raum…

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Manuel Gatz, Vorsitzender des Pfarrgemeinderats von St. Mariä Himmelfahrt. (Foto: Emons)


Mülheim. „Wir wollen keine Kirchen schließen. Es geht darum neue, tragfähige Konzepte zu entwickeln, um Kirchen und Gemeindehäuser zu erhalten“, versicherte der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Manuel Gatz immer wieder, als er bei der Gemeindeversammlung von St. Mariä Himmelfahrt das vom Koordinierungsausschuss und vom Kirchenvorstand beschlossene Votum an den Ruhrbischof verteidigte. Obwohl beiden ehrenamtlichen Gremien Respekt „für eure Arbeit“ gezollt wurde, gab es aus dem Reihen der im Treffpunkt an der Landsberger Straße versammelten Gemeindemitglieder auch Kritik an der vermeintlichen Alternativlosigkeit des Sparkurses. Da wurde auf bundesweit steigende Kirchensteuereinnahmen und auf millionenschwere Rücklagen des Bistums hingewiesen, die jetzt den Pfarreien zugute kommen müssten.
„Das Bistum Essen ist im Vergleich zu den Erzbistümern Köln und Paderborn vergleichsweise arm, weil es keine großen Ländereien und Mietimmobilien besitzt. Außerdem müssen wir angesichts des demografische…
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