Essener Katholikenrat: „Mehr zu Gesicht bringen“

„Die Essener Kirchenlandschaft nach den PEP-Voten“ war der thematische Schwerpunkt der Vollversammlung von Katholikenrat und Stadtkonferenz in Essen. Zum Nachfolger des Katholikenratsvorsitzenden Altfrid Norpoth, der sich nach zwei Amtszeiten aus familiären Gründen nicht mehr für eine Wahl zur Verfügung stellte, bestimmte sei Bernhard Klein. Noch ungeklärt ist indes die Frage, wer auf Dr. Jürgen Cleve in der Position des Stadtdechanten folgen wird.

Zur Vollversammlung von Katholikenrat und Stadtkonferenz waren am Montag die Vertreter beider Gremien in den Saal der Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung in Steele eingeladen. Katholikenratsvorsitzender Altfrid Norpoth, der sich nach zwei Amtszeiten aus familiären Gründen nicht mehr zur Wahl zur Verfügung stellte, informierte zunächst über die Themen des Katholikenrats der vergangenen vier Jahre. Dazu gehörten unter anderem das Projekt „Essen-Krippenland“, das Reformationsjubiläum, der Einsatz gegen verkaufsoffene Sonntage oder auch die Beteiligung am Projekt „Essen Grüne Hauptstadt 2017“, bei dem ein ökumenischer Picknickgottesdienst im Stadtgarten auf gute Resonanz gestoßen war. Wichtig sei auch das Engagement für Ökumene gewesen, das vor allem durch den scheidenden Stadtdechanten Dr. Jürgen Cleve und die Superintendentin des Kirchenkreises Essen, Marion Greve, vorangetrieben worden war. Darüber hinaus engagierte sich der Katholikenrat für die Gottes­dienste für Unbedachte, bot Hilfe im Bereich der Flüchtlingsproblematik an und suchte den Kontakt zur Kommunalpolitik.

Gerade in diesem Bereich seien zukünftig stärkere Akzente zu setzen, betonte Angela Toussaint, die für die Wahl zur stellvertretenden Vorsitzenden kandidierte. „Wir müssen den Katholikenrat in Essen mehr zu Gesicht bringen“, betonte sie, „unsere Stimme erheben und politischer werden.“ Mit Blick…

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Zur Vollversammlung von Katholikenrat und Stadtkonferenz waren am Montag die Vertreter beider Gremien in den Saal der Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung in Steele eingeladen. Katholikenratsvorsitzender Altfrid Norpoth, der sich nach zwei Amtszeiten aus familiären Gründen nicht mehr zur Wahl zur Verfügung stellte, informierte zunächst über die Themen des Katholikenrats der vergangenen vier Jahre. Dazu gehörten unter anderem das Projekt „Essen-Krippenland“, das Reformationsjubiläum, der Einsatz gegen verkaufsoffene Sonntage oder auch die Beteiligung am Projekt „Essen Grüne Hauptstadt 2017“, bei dem ein ökumenischer Picknickgottesdienst im Stadtgarten auf gute Resonanz gestoßen war. Wichtig sei auch das Engagement für Ökumene gewesen, das vor allem durch den scheidenden Stadtdechanten Dr. Jürgen Cleve und die Superintendentin des Kirchenkreises Essen, Marion Greve, vorangetrieben worden war. Darüber hinaus engagierte sich der Katholikenrat für die Gottes­dienste für Unbedachte, bot Hilfe im Bereich der Flüchtlingsproblematik an und suchte den Kontakt zur Kommunalpolitik.
Gerade in diesem Bereich seien zukünftig stärkere Akzente zu setzen, betonte Angela Toussaint, die für die Wahl zur stellvertretenden Vorsitzenden kandidierte. „Wir müssen den Katholikenrat in Essen mehr zu Gesicht bringen“, betonte sie, „unsere Stimme erheben und politischer werden.“ Mit Blick in die Runde mahnte sie auch eine Verjüngung des Gremiums an genauso wie sich digital besser aufzustellen, um umfassendere Informationen zu biete…
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