Stabwechsel bei der Caritas in Oberhausen

Der Caritasverband Oberhausen hat eine neue Führungsspitze. Detlef Nitsch wechselt als Vorstand für Finanzen und Personal in die Leitung des Wohlfahrtsverbandes. Er folgt auf Werner Groß-Mühlenbruch, der nach 20 Jahren im Amt in den Ruhestand gehen wird, wie die Caritas jetzt mitteilte. Michael Kreuzfelder, seit einem Jahr als Vorstand für Fachpolitik und Kommunikation zuständig, wurde gleichzeitig zum Caritasdirektor ernannt und hat von Groß-Mühlenbruch die Aufgabe des Vorstandssprechers übernommen. Kreuzfelder und Nitsch bilden ab sofort gemeinsam die neue Doppelspitze der Oberhausener Caritas.

Stabwechsel: Die ehemaligen Caritas-Vorstände Werner Groß-Mühlenbruch und Reinhard Messing mit dem neuen Caritasdirektor Michael Kreuzfelder und Vorstand Detlef Nitsch (v. l.). (Foto: Caritas Oberhausen)

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe“, sagte Detlef Nitsch. Der Duisburger arbeitet bereits seit 2003 bei der Caritas in Oberhausen, zuletzt als Abteilungsleiter für Wirtschaft und Personal. Pflegedienstleitung, Verbandsentwicklung, wirtschaftliche Planung und Leitung der offenen Dienste: Der diplomierte Betriebswirt und examinierte Krankenpfleger hat viel Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen der Oberhausener Caritas. Nun verantwortet er unter anderem die Bereiche Betriebswirtschaft, Personal, Verwaltung und Immobilien.

Damit geht ein lang geplanter Wechsel in der verbandlichen Verantwortung auf die Zielgerade. Bereits vor einem Jahr hatte Reinhard Messing sein Vorstandsamt mit Blick auf seinen im September beginnenden Ruhestand für Michael Kreuzfelder (39) zur Verfügung gestellt. Nun gibt auch der langjährige Caritasdirektor Werner Groß-Mühlenbruch sein Amt ein halbes Jahr vor dem Ruhestand ab. „Mit diesem frühzeitigen Übergang sichern wir eine gute Zukunft für Klienten, Mitarbeitende und damit für die Caritas“, erklärte Groß-Mühlenbruch. Nach der langjährigen Tätigkeit beider vorheriger Vorstandsmitglieder habe man mit dem organischen Wechsel eine gute Mischung aus Kontinuität und Zukunftsorientierung geschaffen.

Die Caritas habe Groß-Mühlenbruch und Messing „viel zu verdanken, sie haben den Verband in herausragender Weise geführt und sich für die Anliegen benachteiligter Menschen in unserer Stadt eingesetzt“, sagte die Vorsitzende des Caritas-Aufsichtsrates, Marie-Luise Notthoff. Von der Schwangerenberatung bis zum altersgerechten Wohnen: Die Caritas Oberhausen betreut mit ihren fünf stationären Einrichtungen und 20 offenen Diensten nach eignen Angaben mehr als 5000 Menschen im Jahr. Beim Caritasverband Oberhausen sind 450 Mitarbeitende beschäftigt. Zudem engagieren sich 600 Menschen ehrenamtlich.

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