Friedenspotenzial der Religionen?

Die Religionen machen Schlagzeilen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder lässt in allen Amtsstuben des Freistaates Kreuze aufhängen, um die christliche Leitkultur zu dokumentieren. In Berlin wird ein Kipa-Träger von einem Muslim geschlagen. Der selbsternannte Islamische Staat mordet und terrorisiert die Menschheit. Vor diesem Hintergrund griff das WDR-5-Stadtgespräch am Donnerstagabend in der Bürgerhalle der Bezirksregierung in Münster die Frage auf: „Kreuz, Kippa und Koran – Wie können die Religionen friedlich zusammenleben?“

Symbole für die drei monotheistischen Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam: Kreuz, Kipa und Koran (Foto: © epd-bild / Jörn Neumann).

Münsters Weihbischof Dr. Stefan Zekorn wies angesichts des bevorstehenden 101. Katholikentages in Münster darauf hin, dass sich dort 120 Veranstaltungen mit dem Dialog zwischen Christen, Juden und Muslimen beschäftigen werden. Er zeigte sich zuversichtlich, dass Begegnungen und Gespräche beim Katholikentag mit dazu beitragen könnten Vorurteile und Ängste gegenüber der jeweils anderen Kultur und Religion zu überwinden. Er sei  davon überzeugt, „dass Religionen in ihrem gemeinsamen Glauben an einen göttlichen Schöpfer, ein großes Potenzial in sich tragen, Frieden zwischen den Menschen zu stiften, wenn sie nicht selbst nach Macht streben oder sich für politisch motivierte Machtinteressen instrumentalisieren lassen.“

Laut WDR-Fakten-Check leben im 18 Millionen Einwohner zählenden Nordrhein-Westfalen derzeit rund sie sieben Millionen katholische und evangelische Christen, rund 1,5 Millionen Muslime und 26.000 Juden. Wozu religiöse Intoleranz und Dummheit führen können, machten die Moderatoren der Sendung, Thomas Koch und Holger Beller, mit einer ersten Publikumsrunde deutlich. Da berichtete eine muslimische Grundschullehrerin von einer alten Frau, die ihr im Bus sagte: „Ihr gehört alle vergast.“ Und ein junger Mann aus der jüdischen Gemeinde Münster erinnerte sich an verbale Übergriffe, a la „Scheiß Juden, haut ab!“ Auch Podiumsgast Margarita Voloj-Dessauer von der Jüdischen Gemeinde Münster berichtete...

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