Franiziskaner-Minoriten verlassen Duisburg

Der Orden gibt sein Kloster in Beeck wegen der beabsichtigten Schließung der St.-Laurentius-Kirche 2020 auf. In Gelsenkirchen und Werdohl bleiben die polnischen Franziskaner-Minoriten weiterhin in der Seelsorge tätig.

Pater Norbert, Pater Leo und Pater Mariusz (v.l.) (Foto: Dierichs)

Ein Kloster neben einer geschlossenen Kirche – nein, das mochten sich die Franziskaner-Minoriten nicht vorstellen. Deshalb werden sie 2020 Duisburg-Beeck, nach dann 43 Jahren, verlassen. Dies hat das Danziger Provinzkapitel jetzt in einer Abstimmung entschieden. Hintergrund für den Beschluss, der zu Wochenbeginn vom Bistum Essen offiziell bekanntgegeben wurde, ist der Pfarreientwicklungsplan: Die Pfarrei St. Michael, plant die Aufgabe der 1906 eröffneten St.-Laurentius-Kirche im Duisburger Norden 2020. Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, erklärt Pater Norbert Siwiński, der Guardian des Klosters, bewegt. Die Patres wären gerne hiergeblieben, doch sie müs…

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Der Orden gibt sein Kloster in Beeck wegen der beabsichtigten Schließung der St.-Laurentius-Kirche 2020 auf. In Gelsenkirchen und Werdohl bleiben die polnischen Franziskaner-Minoriten weiterhin in der Seelsorge tätig.

Pater Norbert, Pater Leo und Pater Mariusz (v.l.) (Foto: Dierichs)


Ein Kloster neben einer geschlossenen Kirche – nein, das mochten sich die Franziskaner-Minoriten nicht vorstellen. Deshalb werden sie 2020 Duisburg-Beeck, nach dann 43 Jahren, verlassen. Dies hat das Danziger Provinzkapitel jetzt in einer Abstimmung entschieden. Hintergrund für den Beschluss, der zu Wochenbeginn vom Bistum Essen offiziell bekanntgegeben wurde, ist der Pfarreientwicklungsplan: Die Pfarrei St. Michael, plant die Aufgabe der 1906 eröffneten St.-Laurentius-Kirche im Duisburger Norden 2020. Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, erklärt Pater Norbert Siwiński, der Guardian des Klosters, bewegt. Die Patres wären gerne hiergeblieben, doch sie müssen sich dem Mehrheitsvotum fügen. Hier in Duisburg,  an der Flottenstraße 12, haben die polnischen Patres 1977, noch zu Zeiten des Kalten Krieges also, ihre  erste Niederlassung in Deutschland gegründet. Ruhrbischof Hengsbach holte den Orden seinerzeit nach Deutschland, um den einsetzenden Priestermangel ein wenig zu lindern. Manchen Gläubigen erscheint es als eine bittere Ironie de…

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