Zurückweisung aus Rom

Der Vatikan lehnt das Kommunionpapier der deutschen Bischöfe ab – und Kardinal Woelki irritiert

(Foto: Pixabay)

Jetzt also doch: Der Vatikan hat – von Papst Franziskus genehmigt – die Handreichung der deutschen Bischöfe zum Kommunionempfang für konfessionsverbindende Ehepaare gestoppt. Und das mit einer Argumentation, die ziemlich genau der des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki folgt. Die Kernbotschaft aus Rom, unterzeichnet von Erzbischof Luis Ladaria, Präfekt der Glaubenskongregation, lautet: Die angestrebte Regelung betreffe „die Kirche als Ganzes und habe Auswirkungen auf die ökumenischen Beziehungen“. Der deutsche Entwurf sei „noch nicht ausgereift“. Die zuständigen Vatikanbehörden seien „be­auftragt“, offene Fragen „demnächst“ auf Ebene der Weltkirche zu klären. Der Brief aus Rom ist auch in größerem Zusammenhang interessant – wirft er doch mit Blick auf weitere Aussagen Ladarias, die das Nein der Katholischen Kirche zum Frauenpriestertum bekräftigen, Fragen über den Kurs von Papst Franziskus auf

Woelki hatte sich an der Spitze einer kleinen Bischofsgruppe über den Mehrheitsbeschluss der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) hinweg mit der Bitte um Klärung nach Rom gewandt. Und war nur zwei Wochen nach dem dortigen gemeinsamen Gespräch mit dem DBK-Vorsitzenden, Kardinal Reinhard Marx, und weiteren Bischöfen von Papst Franziskus noch einmal allein in Privataudienz empfangen worden. Am Fronleichnamstag hatte der Kölner Kardinal dann im Gottesdienst massiv und radikal seine Position verteidigt mit den Worten: „Es geht um Leben und Tod!“ Woelki sprach dabei …

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Der Vatikan lehnt das Kommunionpapier der deutschen Bischöfe ab – und Kardinal Woelki irritiert

(Foto: Pixabay)


Jetzt also doch: Der Vatikan hat – von Papst Franziskus genehmigt – die Handreichung der deutschen Bischöfe zum Kommunionempfang für konfessionsverbindende Ehepaare gestoppt. Und das mit einer Argumentation, die ziemlich genau der des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki folgt. Die Kernbotschaft aus Rom, unterzeichnet von Erzbischof Luis Ladaria, Präfekt der Glaubenskongregation, lautet: Die angestrebte Regelung betreffe „die Kirche als Ganzes und habe Auswirkungen auf die ökumenischen Beziehungen“. Der deutsche Entwurf sei „noch nicht ausgereift“. Die zuständigen Vatikanbehörden seien „be­auftragt“, offene Fragen „demnächst“ auf Ebene der Weltkirche zu klären.
Woelki hatte sich an der Spitze einer kleinen Bischofsgruppe über den Mehrheitsbeschluss der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) hinweg mit der Bitte um Klärung nach Rom gewandt. Und war nur zwei Wochen nach dem dortigen gemeinsamen Gespräch mit dem DBK-Vorsitzenden, Kardinal Reinhard Marx, und weiteren Bischöfen von Papst Franziskus noch einmal allein in Privataudienz empfangen worden. Am Fronleichnamstag hatte der Kölner Kardinal dann im Gottesdienst massiv und radikal seine Position verteidigt mit den Worten: „Es geht um Leben und Tod!“ Woelki sprach dabei ebenfalls davon, dass es um das Ganze gehe. „Wir in Deutschland leben nicht auf einer Inse…

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