Essener Generalvikar kritisiert „brachiale Sprache“ der CSU

Generalvikar Klaus Pfeffer (Foto: Achim Pohl | Bistum Essen)

Der Essener Generalvikar Klaus Pfeffer kritisiert Stil und Tonfall der CSU-Führungskräfte in der Asyldebatte. In teils „brachialer Sprache“ werde der sich ausbreitende Rechtspopulismus nicht nur verbal bedient, schreibt der Geistliche auf Facebook (Dienstag) und verweist auf die vom bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder verwendete Formulierung „Asyltourismus“. Die CSU sei längst dabei, eine rechtspopulistische Partei zu werden. Es gehe allein um den Erhalt der CSU-Macht, so Pfeffer. Besonnenheit und Bemühen um differenziertes Denken und Sprechen würden durch einfache Thesen und subtil aggressive Töne nach dem Muster „Germany first“ oder „Bavaria first“ bedient.

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