„Wir schaffen das nicht allein!“

(Foto: privat)

Urlaub in Albanien hatten sich die Ehepaare Gottschalk und Scholten lange Zeit nicht vorstellen können. Doch eine Begegnung mit katholischen Flüchtlingen aus Südosteuropa führte sie in die von Armut geprägte Balkanrepublik. Dort besuchten die Oberhausener eine Woche Familie Perlika im Dorf Tale oberhalb der Adria. Benhart und Selvana waren 2015 nach Deutschland gekommen und 2017 mit zwei Kindern bei Nacht und Nebel aus Osterfeld abgeschoben worden. „Damals konnten wir uns nicht einmal verabschieden!“, erinnert sich Eva Gottschalk (67)…

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Urlaub in Albanien hatten sich die Ehepaare Gottschalk und Scholten lange Zeit nicht vorstellen können. Doch eine Begegnung mit katholischen Flüchtlingen aus Südosteuropa führte sie in die von Armut geprägte Balkanrepublik. Dort besuchten die Oberhausener eine Woche Familie Perlika im Dorf Tale oberhalb der Adria. Benhart und Selvana waren 2015 nach Deutschland gekommen und 2017 mit zwei Kindern bei Nacht und Nebel aus Osterfeld abgeschoben worden.

(Foto: privat)


„Damals konnten wir uns nicht einmal verabschieden!“, erinnert sich Eva Gottschalk (67). Etwa zwei Jahre hatten die Perlikas in Oberhausen verbracht. Der Kontakt begann, als sie bei Pastor Vinzent Graw Taufpaten für die Kinder suchten. Eva Gottschalk und Heike Scholten meldeten sich und übernahmen gern das Amt. Laura (6) und ihr dreijähriger Bruder Eliodoro wurden in St. Antonius getauft. „Die Eltern feierten mit uns ihre kirchliche Hochzeit und nahmen aktiv am Gemeindeleben teil.“ Doch als Wirtschaftsflüchtlinge hatten sie in Deutschland keine Zukunft.
Albanien ist von der Fläche etwas kleiner als Belgien und hat mit 2,8 Millionen kaum mehr Einwohner als Schleswig-Holstein. Von knapp 17 Prozent Christen im Land sind gut zehn Prozent römisch-katholisch. Und: Albanien ist eines der ärmsten Länder Europas. Um sich und vor allem ihrem Nachwuchs gute Chance…
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