Nach 80 Jahren letzte Messe in St. Matthias

Das Kreuz an der Altarwand von St. Matthias fehlte am vergangenen Sonntag. Seine Umrisse, die es nach langen Jahren an dieser Stelle dort hinterlassen hatte, waren jedoch gut zu erkennen. Stattdessen stand es unten an den Altar gelehnt – kunstvoll drapiert mit einem farbigen Tuch. Nach der letzten heiligen Messe in der Ebeler Kirche St. Matthias wurde es in die neue St.-Matthias-Kapelle getragen, um zukünftig dort seinen Platz zu finden.

(Foto: Ulrike Beckmann)

Groß war der Bedarf an Kirchenraum in Ebel und Umgebung, damals vor gut 80 Jahren – auch durch die überwiegend aus Oberschlesien zugewanderten Bergleute. Um den zahlreichen Gottesdienstbesuchern gerecht zu werden, wurde für das Gebiet eine eigene Kirche gebaut, 1938 die St.-Matthias-Kirche eingeweiht. Ganz anders zeigt sich die Situation heute. Die Zahl der Gottesdienstbesucher sinkt, immer mehr Gotteshäuser können schlichtweg nicht mehr unterhalten werden.

Aus diesem Grund hieß es jetzt auch in Ebel, Abschied von St. Matthias zu nehmen. Am vergangenen Sonntag wurde dort die letzte Messe gefeiert, die Kirche außer Dienst gestellt. Die Knappengarde St. Matthias, Ehrengardisten aus St. Johannes, Bannerabordnungen der Verbände, Sängerinnen und Sänger verschiedener Chöre der Pfarrei und zahlreiche Gläubige nahmen daran teil.#

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Das Kreuz an der Altarwand von St. Matthias fehlte am vergangenen Sonntag. Seine Umrisse, die es nach langen Jahren an dieser Stelle dort hinterlassen hatte, waren jedoch gut zu erkennen. Stattdessen stand es unten an den Altar gelehnt – kunstvoll drapiert mit einem farbigen Tuch. Nach der letzten heiligen Messe in der Ebeler Kirche St. Matthias wurde es in die neue St.-Matthias-Kapelle getragen, um zukünftig dort seinen Platz zu finden.

(Foto: Ulrike Beckmann)


Groß war der Bedarf an Kirchenraum in Ebel und Umgebung, damals vor gut 80 Jahren – auch durch die überwiegend aus Oberschlesien zugewanderten Bergleute. Um den zahlreichen Gottesdienstbesuchern gerecht zu werden, wurde für das Gebiet eine eigene Kirche gebaut, 1938 die St.-Matthias-Kirche eingeweiht. Ganz anders zeigt sich die Situation heute. Die Zahl der Gottesdienstbesucher sinkt, immer mehr Gotteshäuser können schlichtweg nicht mehr unterhalten werden.
Aus diesem Grund hieß es jetzt auch in Ebel, Abschied von St. Matthias zu nehmen. Am vergangenen Sonntag wurde dort die letzte Messe gefeiert, die Kirche außer Dienst gestellt. Die Knappengarde St. Matthias, Ehrengardisten aus St. Johannes, Bannerabordnungen der Verbände, Sängerinnen und Sänger verschiedener Chöre der Pfarrei und zahlreiche Gläubige nahmen daran teil.

Drei weitere Kirchen werden außer Dienst gestellt

„Abschied nehmen tut weh“…
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