Peter Güllmann: „Wir wollen ein Zeichen setzen“

Die Bank im Bistum Essen (BIB) stellt eine Mil­l­ion Euro für die Elektromobilität zur Verfügung. Damit möchte das Kreditinstitut nach eigenen Angaben seine ökologische Verantwortung im Bereich CO2- Emissionen unterstreichen. Die BIB bietet eine begrenzte Null-Prozent-Finanzierung für die Anschaffung von Elek­trofahrzeugen bis zu 50.000 Euro an.

Im ausführlichen Interview mit dem Neuen Ruhr-Wort spricht Vorstandssprecher Dr. Peter Güllmann über Fahrverbote, Klimawandel, eine höhere Sensibilität für Umweltfragen und unveränderte Bequemlichkeiten der Menschen. Aber es sei kein Gegensatz, „sich ordentlich und sozial zu verhalten und trotzdem ökonomisch vernünftig zu agieren. Man muss nicht jedes Geschäft machen, nur um der Rendite willen.“

„ ‚Fair Banking‘ bedeutet für uns, dass das Wohl des Men­schen im Mittelpunkt steht. Unsere werteorientierte und nachhaltige Unternehmensführung führt ökonomischen Erfolg und sozialökologische Verantwortung zusammen. Und gerade bei Themen wie dem Klimaschutz zeigt sich unter dem Leitsatz: ‚Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele‘, dass genossenschaftliche Zusammenschlüsse vielfältige Handlungsmöglichkeiten haben“, sagt er.

Dr- Peter Güllmann (Foto: BIB)

Herr Güllmann, in Essen und anderen Städten drohen Fahrverbote für Dieselfahrzeuge. Nun hat Ihre Bank eine Null-Prozent-Finanzierung für Elektrofahrzeuge mit einem Gesamtkontingent von einer Million Euro aufgelegt. Wenn wir auf die derzeitigen Anschaffungspreise blicken, kommt man damit leider nicht weit. E-Mobilität kann sich nicht jeder leisten.

Peter Güllmann: Da haben Sie völlig recht. Wir wollen das Thema Elektromobilität insgesamt hervorheben, dazu dient dieses Kontingent. Es ist aber die große Anforderung an die Automobilindustrie, sich Gedanken zu machen, wie sie elektrische Autos auch dem Durchschnittsverbraucher zur Verfügung stellen kann. Mit dem Kauf von Autos ist es natürlich nicht getan.

Unsere Bank hat hier am Haus mehrere Ladestationen, und der Strom wird zudem noch von Sonnenkollektoren produziert – der ist in jeder Hinsicht sauber. Doch insgesamt betrachtet ist die Infrastruktur von Ladestationen sehr überschaubar. Deswegen wollten wir mit diesem Programm einen kleinen Impuls geben. Die Bewahrung der Schöpfung liegt uns sehr am Herzen, bei allem, was wir tun.

Null Prozent Zinsen bedeutet ja: Sie verdienen nichts dran. Im besten Fall müssen sie vielleicht weniger negative Zinsen zahlen…

Güllmann: Die Grundidee war nicht, mit diesem Programm Geld zu verdienen, sondern wir wollten ein Zeichen setzen. Es ist ja auch ein limitiertes Programm, das sich an Privatpersonen richtet, die wir motivieren möchten, über ein Elektro-Auto nachzudenken. Die Elektromobilität steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Wir haben auch gar keine Illusionen, dass wir mit einem überschaubaren Programm eine Revolution auslösen. Aber vielleicht machen es uns andere Banken ja nach. Damit hätten wir doch schon was erreicht.

Deutschland hinkt hinterher. China wird als Leitmarkt der Elektromobilität erstmals deutlich mehr als eine Million E-Fahrzeuge in einem Jahr absetzen.

Güllmann: Die Menschen in den Megastädten dort können nicht mehr atmen, das hat sehr konkrete gesundheitliche Auswirkungen. Der Handlungsdruck steigt ja in der Regel erst dann, wenn Menschen von den Folgen der Umweltbelastung stark betroffen sind. Das können wir in Deutschland auch beobachten. Bei uns hat das Thema ...

Liebe Leserinnen und Leser, wir freuen uns, dass Sie sich für unsere journalistischen Angebote interessieren. Lesen Sie den vollständigen Bericht hier oder in unserer gedruckten Ausgabe 51/2018

Höhere Sensibilität und unveränderte Bequemlichkeit: Dr. Peter Güllmann, der neue Vorstandssprecher der Bank im Bistum, im Interview über Fahrverbote, Klimawandel und nachhaltige Investitionen.

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