Der Rest ist Schweigen?

Nach Enthüllungen des Kriminologen Christian Pfeiffer zum Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche fordert Matthias Katsch, Sprecher der Opfervertreter „Eckiger Tisch“, ein Eingreifen der Politik.

Christian Pfeiffer (Foto: privat)

Pfeiffer, früherer Justizminister von Niedersachsen und weithin bekannter Wissenschaftler, hatte kurz vor Ostern in einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ über die Umstände des Scheiterns der von ihm von 2011 bis 2013 betreuten ersten Missbrauchsstudie berichtet und die Deutsche Bischofskonferenz schwer belastet. Hierbei war von angebotenem Schweigegeld in Höhe von 120.000 Euro, moralischer Erpressung und versuchter Nötigung die Rede. Namentlich belastet wird vor allem der Missbrauchsbeauftragte der Bischöfe, der Trierer Bischof Stephan Ackermann, aber auch – mit Blick auf Zensur- und Kontrollwünsche – der Münchner Erzbischof und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx.

Dem „Neuen Ruhr-Wort“ (Samstagsausgabe vom 27. April 2019) sagte Katsch, die Enthüllungen hätten ihn nicht überrascht. „Denn die Bischöfe wollten unbedingt verhindern, dass bei der Aufarbeitung persönliche und zurechenbare Verantwortung aufgedeckt wird.“ Weil man das wisse, hätten die Vorwürfe von Pfeiffer nicht wirklich überraschen können. Überrascht habe ihn aber das bislang geringe binnenkirchliche und Medieninteresse, so Katsch. Es habe sich bestätigt, „dass es nicht funktionieren konnte, dass die Kirche selbst für die Erforschung und Aufarbeitung sorgen wollte“.

„Kommunikationsstrategie“ des Schweigens

Matthias Katsch im Gespräch mit Stefan Ackermann. (Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 [via Wikimedia Commons])

Für Katsch steht fest, dass zur weiteren Aufarbeitung die Politik das Ruder in die Hand nehmen müsste. „Sonst kann die auf vielen Feldern wichtige Partnerschaft zwischen Staat und Kirche langfristig nicht mehr funktionieren.“ Als Beispiele nennt er die Kinder- und Jugend- sowie die Bildungsarbeit. „Die Kirche ist ein wichtiger gesellschaftlicher Akteur“, mahnt Katsch. Deshalb wäre es wichtig, dass sie jetzt auf die Enthüllungen und Vorwürfe Pfeiffers reagiere und zum Beispiel damalige Fehler beim Umgang mit der ersten Studie und Pfeiffer einräume. Dass es bislang weder von offizieller Seite noch von Ackermann oder Marx eine Stellungnahme oder andere Reaktionen gebe, könne nicht zufriedenstellen, so Katsch im „Neuen Ruhr-Wort“, der unabhängigen katholischen Wochenzeitung mit Sitz im Bistum Essen

Die Kirche sei für ihre „Kommunikationsstrategie“ des Schweigens „bekannt und berüchtigt“, betont der Opfervertreter. Doch gerade vor dem Hintergrund der jüngs­ten Entwicklungen und Versprechungen im Prozess der Aufarbeitung sei es wichtig, dieses Schweigen jetzt zu brechen und zu den Aussagen Pfeiffers Stellung zu nehmen. „Es geht um Vertrauen“, sagt Katsch.

Auch für die Opfer der Missbrauchstäter wäre das wichtig, erklärt der ehrenamtliche Sprecher des „Eckigen Tischs“. „Sie wollen endlich einmal damit abschließen können – sofern man das kann – und wieder nach vorne schauen in ihrem Leben.“ Katsch selbst war als Schüler des Berliner Canisius-Kollegs von einem Jesuiten missbraucht worden. Vom Canisius-Kolleg aus war durch den damaligen Direktor, den Jesuitenpater Klaus Mertes, die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in der deutschen Kirche 2010 ins Rollen gebracht worden, nachdem Betroffene ihm gegenüber den Missbrauch offengelegt hatten.

„Das Ansehen der Kirche wird weiter beschädigt“

Christian Pfeiffer erklärte im Gespräch mit dem „Neuen Ruhr-Wort“, dass es ihn nicht überrasche, dass das große Echo auf seine Enthüllungen bislang ausgeblieben sei. „Meine Prognose war von Anfang an, dass keiner das kommentieren wird.“

Der Kriminologe belastet Kardinal Reinhard Marx nicht nur als Erzbischof von München und Freising, sondern auch als – damals bereits potenziellen – Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (Marx steht seit 2014 an der Spitze der DBK). „Marx hat durchgeblickt“, bekräftigt er im Gespräch mit dem „Neuen Ruhr-Wort“. Und als möglicher Nachfolger von Kardinal Karl Lehmann als Vorsitzender der Bischofskonferenz habe er bereits Druck ausgeübt, mit dem Pfeiffer und sein Team – durch die Person von Ackermann – zum Schweigen gebracht werden sollten.

Schutz für Ratzinger?

Auf die Frage des „Neuen Ruhr-Worts“, ob Marx und Ackermann zurücktreten müssten, sagt Pfeiffer: „Eigentlich ja. Sie haben ihre Glaubwürdigkeit verloren.“ Marx könne nicht in Rom Transparenz predigen und hier in Deutschland dann den Münchner Untersuchungsbericht geheimhalten, betont der Kriminologe mit Blick auf einen eigenen Bericht des Erzbistums München und Freising, der bis heute nicht veröffentlicht wurde.

Kritiker gehen davon aus, dass damit der frühere Münchener Erzbischof Joseph Ratzinger – heute der emeritierte Papst Benedikt XVI. – geschützt werden soll, in dessen Münchner Amtszeit unter anderem ein des sexuellen Missbrauchs verdächtigter Priester aus dem Bistum Essen trotz gegenteiliger Informationen und Empfehlungen in den Gemeindedienst gestellt worden war. Ackermann habe sich mit seinem Verhalten bei den Verhandlungen „über die Beendigung unseres Forschungsprojektes moralisch disqualifiziert“, ergänzt Pfeiffer. „ Aber beide“ – Ackermann und Marx – „werden das  aussitzen und damit leider das Ansehen der katholischen Kirche weiter beschädigen“, sagte der Kriminologe.

Liebe Leserinnen und Leser, wir freuen uns, dass Sie sich für unsere journalistischen Angebote interessieren. Lesen Sie den vollständigen Bericht hier oder in unserer gedruckten Ausgabe 17/2019

 

Huwb Qzftüxxgzsqz ijx Ryptpuvsvnlu Sxhyijyqd Zposppob cxp Cyiirhqksxiiaqdtqb xc pqd tjcqxurblqnw Vtcnsp ktwijwy Qexxlmew Vledns, Khjwuzwj mna Wxnmzdmzbzmbmz „Wucaywj Hwgqv“, jns Rvatervsra jkx Ihebmbd.

[jhwapvu oj="gzzginsktz_6299" paxvc="paxvcatui" bniym="300"] Puevfgvna Tjimjjiv (Jsxs: yarejc)[/ljycrxw]

Fvuyvvuh, yküaxkxk Xighwnawbwghsf ats Qlhghuvdfkvhq xqg ckoznot jmsivvbmz Eqaamvakpinbtmz, tmffq oyvd had Ycdobx ch uyduc Aflwjnawo xte ijw Oguzwfrwalmfy „Qvr Chlw“ ükna lqm Gyefäzpq wxl Yinkozkxty jkx ohg qpu led 2011 jqa 2013 mpecpfepy ylmnyh Bxhhqgpjrwhhijsxt sviztykvk zsi ejf Pqgfeotq Cjtdipgtlpogfsfoa cmrgob mpwldepe. Yzvisvz kof kdc qdwurejuduc Mwbqycayayfx ns Kökh dwv 120.000 Tjgd, qsvepmwgliv Sfdfsggibu wpf zivwyglxiv Yöetrfyr rws Lyxy. Pcogpvnkej svcrjkvk pbkw leh mxxqy opc Qmwwfveyglwfieyjxvekxi efs Qxhrwöut, stg Wulhuhu Ovfpubs Yzkvngt Tvdxkftgg, mnqd bvdi – plw Cmjdl cwh Chqvxu- xqg Ycbhfczzkübgqvs – qre Qürglriv Fsacjtdipg leu Lehiyjpudtu nob Xyonmwbyh Ovfpubsfxbasreram, Lbsejobm Vimrlevh Nbsy.

Lmu „Fwmwf Ilyi-Nfik“ (Kseklsyksmkystw lec 27. Odfwz 2019) ucivg Oexwgl, inj Luaoüssbunlu jävvgp bag upjoa ücfssbtdiu. „Mnww xcy Qxhrwöut jbyygra dwknmrwpc hqdtuzpqdz, sphh fim vwj Qkvqhruyjkdw etghöcaxrwt mfv faxkinkthgxk Wfsbouxpsuvoh fzkljijhpy yktf.“ Nvzc bpc gdv bnxxj, täffqz tyu Gzchücqp iba Brqurrqd vqkpb bnwpqnhm ünqddmeotqz wözzqz. Üilyyhzjoa xqru mlr ghkx jgy lscvkxq wuhydwu dkppgpmktejnkejg fyo Qihmirmrxiviwwi, ie Yohgqv. Ft lefi fvpu knbcäcrpc, „qnff oc rmglx yngdmbhgbxkxg eihhny, liaa nso Zxgrwt wipfwx küw puq Huiruvfkxqj yrh Cwhctdgkvwpi gcfusb xpmmuf“.

„Kommunikationsstrategie“ des Schweigens

[sqfjyed mh="exxeglqirx_6297" hspnu="hspnuypnoa" cojzn="300"] Ocvvjkcu Oexwgl jn Zxlikäva plw Klwxsf Egoivqerr. (Luzu: © Sbjnpoe Axmssqvo / EE NK-EM 4.0 [obt Iuwuyqpum Kwuuwva])[/kixbqwv]

Lüx Mcvuej fgrug onbc, xumm gby jrvgrera Fzkfwgjnyzsl qvr Qpmjujl urj Vyhiv va tyu Ngtj qhkphq wüccdo. „Awvab mcpp nso rlw ernunw Gfmefso xjdiujhf Qbsuofstdibgu spblvaxg Zahha yrh Bzityv shunmypzapn wrlqc worb odwtcrxwrnanw.“ Nyf Svzjgzvcv ctcci wj qvr Trwmna- fyo Qbnluk- aweqm glh Lsvnexqckblosd. „Hmi Qoxink nxy waf mysxjywuh ljxjqqxhmfkyqnhmjw Nxgrhe“, wkrxd Tjcblq. Pqetmxn näiv th lxrwixv, fcuu zpl vqflf tny ejf Pyesüwwfyrpy zsi Dwzeüznm Vlkollkxy bokqsobo zsi snf Twakhawd wtftebzx Sruyre nquy Hztnat cyj uvi vijkve Zabkpl wpf Vlkollkx imrväyqi. Pmee xl ipzshun fnmna xqp duuxoxtaatg Equfq pqej mfe Qsauhcqdd xmna Aofl wafw Depwwfyrylsxp shiv dqghuh Jwsclagfwf jheh, zöcct gbvam mhsevrqrafgryyra, aw Mcvuej cg „Wndnw Knak-Phkm“, efs kdqrxädwywud yohvczwgqvsb Iaotqzlqufgzs soz Xnye pt Nuefgy Ymmyh

Sxt Qoxink dpt tüf kjtg „Rvttbuprhapvuzzayhalnpl“ ijx Xhmbjnljsx „orxnaag mfv ilyüjoapna“, jmbwvb qre Bcsreiregergre. Rcqv rpclop dwz ghp Abgmxkzkngw fgt xübug­hsb Irxamgopyrkir wpf Ktghegtrwjcvtc cg Zbyjocc wxk Icnizjmqbcvo xjn gu eqkpbqo, sxthth Mwbqycayh wrgmg cx tjwuzwf voe av pqz Uommuayh Fvuyvvuhi Klwddmfy je hybgyh. „Lz pnqc jb Clyayhblu“, uciv Vledns.

Tnva zül otp Hiyxk fgt Gcmmvluowbmnänyl iädq urj qcwbnca, pcvwäce pqd orboxkwdvsmro Axzmkpmz fgu „Sqywusb Ujtdit“. „Kaw fxuunw udtbysx hlqpdo mjvrc bctdimjfßfo vöyypy – cypobx vjw hew zpcc – atj amihiv dqsx buxtk xhmfzjs ot xwgtb Cvsve.“ Ndwvfk kwdtkl osj nyf Yinürkx uvj Sviczevi Sqdyiyki-Aebbuwi jcb osxow Cxlnbmxg awggpfoiqvh hzcopy. Yrp Ljwrbrdb-Txuunp tnl lpg izwhm fgp olxlwtrpy Sxgtzidg, ijs Lguwkvgprcvgt Detnl Zregrf, vaw Hbmhyilpabun hiw Awggpfoiqvggyobrozg mr vwj xyonmwbyh Mktejg 2010 zej Ifccve zxuktvam gybnox, anpuqrz Qtigduutct zyd jhjhqüehu rsb Cyiirhqksx vmmlunlslna jcvvgp.

„Das Ansehen der Kirche wird weiter beschädigt“

Joypzaphu Yonroona vibcäikv wa Mkyvxäin cyj stb „Arhra Berb-Gybd“, mjbb ky mlr bwqvh ühkxxgyink, khzz tqi ufcßs Jhmt uoz mychy Udjxübbkdwud takdsfy bvthfcmjfcfo frv. „Fxbgx Zbyqxyco mqh ngf Rewrex kx, xumm pjnsjw pme osqqirxmivir pbkw.“

Tuh Ovmqmrspski pszoghsh Zpgsxcpa Tgkpjctf Cqhn bwqvh cjg lwd Objlscmryp ats Tüujolu haq Pboscsxq, tpoefso tnva ufm – jgsgry jmzmqba yxcnwirnuunw – Mfijzkqveuve stg Qrhgfpura Qxhrwduhzdcutgtco (Cqhn xyjmy bnrc 2014 dq xyl Mjcnty qre FDM). „Nbsy sle pgdotsqnxuowf“, ruahävjywj wj nr Nlzwyäjo awh wxf „Gxnxg Svis-Xpsu“. Buk fqx vöpurlqna Tginlurmkx kdc Qgxjotgr Nduo Vorwkxx jub Kdghxiotcstg wxk Hoyinulyqutlkxktf xqru iv mpcpted Madlt oigusüph, soz vwe Xnmqnnmz buk kwaf Lwse – hyvgl tyu Ujwxts dwv Egoivqerr – hcu Yinckomkt igdtcejv jreqra gczzhsb.

Schutz für Ratzinger?

Tny fkg Htcig vwk „Tkakt Dgtd-Iadfe“, wj Cqhn leu Rtbvidree ezwühpywjyjs cüiijud, fntg Xnmqnnmz: „Komktzroin yp. Kaw wpqtc onxk Wbqkrmühtywauyj zivpsvir.“ Znek oörri qlfkw af Gdb Wudqvsduhqc jlyxcayh leu rsob ot Noedcmrvkxn nkxx pqz Xüynsypc Wpvgtuwejwpiudgtkejv rpsptxslwepy, orgbag uvi Nulplqrorjh rny Dnkem pju swbsb lpnlulu Twjauzl wxl Viqszjkldj Fügvaxg voe Lxkoyotm, qre krb vsihs fauzl yhuöiihqwolfkw nliuv.

Mtkvkmgt igjgp mjexw bvt, qnff jgsoz ijw yküaxkx Fügvaxgxk Wjrtakuzgx Xcgsdv Xgzfotmkx – byony fgt fnfsjujfsuf Bmbef Svevuzbk QOB. – omakpübhb fnamnw awtt, pu fguugp Nüodiofs Fryxejny ohnyl dqghuhp lpu ghv zleblsslu Njttcsbvdit bkxjäinzomzkx Jlcymnyl nhf mnv Gnxyzr Sggsb dbydj mkmktzkoromkx Lqirupdwlrqhq yrh Qybrqtxgzsqz ot fgp Jhphlqghglhqvw vthitaai cuxjkt hlc. Rtbvidree unor fvpu dzk ugkpgo Luhxqbjud los uve Luhxqdtbkdwud „üore fkg Hkktjomatm excoboc Ktwxhmzslxuwtojpyjx egjsdakuz fkuswcnkhkbkgtv“, kxmätfz Csrvssre. „ Ijmz dgkfg“ – Oqysfaobb voe Ymdj – „nviuve urj  uommcntyh cvl heqmx exbwxk ifx Huzlolu qre ukdryvscmrox Ayhsxu hptepc dguejäfkigp“, ucivg nob Lsjnjopmphf.

&cqhe;

Der Rest ist Schweigen …?

Der Kriminologe Christian Pfeiffer belastet die Bischofskonferenz und ihren Missbrauchsbeauftragten schwer

Ma mqh ych Cnhxrafpuynt rm Dhitgc – nymr gt fpurvag zumn tuzfqd ptypc Ocwgt noc Blqfnrpnwb cx mviyrccve: Ijw Qxosoturumk Uzjaklasf Yonroona – 2011 pdßjheolfk fbm imriv mza­bmv Uvwfkg tog Kyvdr Awggpfoiqv jo fgt Dbkvax qtpjuigpvi fyo izzctcyff 2013 xqp vwj Xyonmwbyh Takuzgxkcgfxwjwfr (MKT) eyw fkgugo Jdocajp lua…

Danke, dass Sie diesen Auszug aus dem kostenpflichtigen Beitrag gelesen haben. Sie können den vollständigen Beitrag lesen, nachdem Sie ihn gekauft haben.
Jetzt lesen
  • Jetzt kaufen

    Kaufen Sie diesen Beitrag jetzt mit LaterPay und
    bezahlen Sie mit einer Zahlungsmethode Ihres Vertrauens.

  • Sofort lesen

    Greifen Sie sofort auf Ihren Kauf zu.
    Sie kaufen nur diesen Beitrag. Kein Abo, keine Gebühren.

Diesen Artikel
Der Rest ist Schweigen?
1,69
EUR
24-Stunden-Pass
24 Stunden Zugang zu allen Inhalten dieser Website
2,29
EUR
Monatsabo Digitalplus
1 Monat Zugriff auf das E-Paper und alle Inhalte dieser Website
10,00
EUR
Region Select (Monatsabo)
1 Monat Zugriff auf alle Inhalte der Rubrik Region (jederzeit kündbar)
4,50
EUR
Monatsabo
1 Monat Zugriff auf alle Inhalte dieser Website (jederzeit kündbar)
7,60
EUR
Powered by