Maurus Zerb wird neuer Prior im Kloster Stiepel

Maurus Zerb (54), Zisterzienserpater, wird neuer Prior im Kloster Bochum-Stiepel. Die Amtseinführung erfolgt bei einem Festgottesdienst in der Kloster- und Wallfahrtskirche mit dem Essener Bischof Franz-Josef Overbeck und dem Heiligenkreuzer Abt Maximilian Heim am 30. November, wie das Wiener Stift Heiligenkreuz am Dienstag auf seiner Homepage mitteilte. Zerb folgt Andreas Wüller (76) nach, der das Kloster seit Februar 2018 geleitet hatte.

Pater Maurus (l.) und Pater Andreas. (Foto: Kloster Stiepel)

Der neue Prior stammt den Angaben zufolge aus Friedberg in Hessen. Seine Profess legte er 1986 ab, 1996 folgte seine Priesterweihe im Stift Heiligenkreuz. Zuletzt war er Pfarrer in Podersdorf am Neusiedlersee im österreichischen Burgenland.

Am  30. November wird Pater Maurus Zerbum 15 Uhr in der Kloster- und Wallfahrtskirche St. Marien, Am Varenholt 9, Bochum-Stiepel, in einem feierlichen Pontifikalamt eingeführt. Anschließend ist ein Empfang im Pfarrheim. Pater Prior Andreas Wüller, von 1991 bis 2016 Pfarrer in Stiepel, war seit Anfang 2018 Prior und gibt diese Verantwortung­ aus Altersgründen ab.

Vor der Festmesse ist um 14.30 Uhr noch die Segnung der Gedenktafeln für den verstorbenen Abt Christian Feurstein (Prior in Stiepel von 2001 bis 2004) und den verstorbenen Gründungsprior von Stiepel (von 1988 bis 2001) Pater Beda Zilch durch Abt Maximilian Heim auf dem Klosterfriedhof, der für alle Besucher immer zugänglich ist.

Das Zisterzienserkloster in Bochum-Stiepel wurde 1988 gegründet. Es gehört zum Stift Heiligenkreuz in Österreich und ist dem dortigen Abt unterstellt. Derzeit leben laut den Angaben 17 Mönche in dem Priorat in Bochum. Sie sind vor allem in der Pfarr-, Wallfahrts- und Jugendseelsorge tätig.

Die Zisterzienser gehören zu den strengsten Orden der katholischen Kirche. Benannt ist der benediktinische Reformorden nach dem 1098 gegründeten Kloster Citeaux bei Dijon. Zu den heutigen Aufgaben des Ordens zählen geistliche Begleitung von Gästen, Pfarrseelsorge sowie die Trägerschaft von Verlagen, Schulen und Kliniken.

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