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Jerusalem: Segnung statt Prozession am Palm-Sonntag

Patriarchatsleiter Erzbischof Pierbattista Pizzaballa will am Sonntag Jerusalem und die Welt vom Ölberg aus mit einer Kreuzreliquie segnen. Zuvor werde der italienische Franziskaner ein spezielles Gebet gegen die Corona-Pandemie sprechen, berichtet die Zeitschrift der Heiliglandfranziskaner „Terre Sainte Magazine“.

(Symbolfoto: Tom Tihanyi/Pixabay)

Zum Auftakt der Feier wird ein Wortgottesdienst in der Kapelle „Dominus Flevit“ (lateinisch „Der Herr weinte“) gefeiert. Der Ort oberhalb des Gartens Gethsemane am Ölberg erinnert an den Bericht im Lukas-Evangelium, dass Jesus sich der Stadt Jerusalem genähert und geweint habe über das Unverständnis der Menschen, die die Gnade Gottes nicht erkannt hätten. Dabei sagte Jesus die Zerstörung Jerusalems voraus.

Die Palmprozession, bei der traditionellerweise Tausende einheimische Christen und Pilger aus aller Welt von Betfage über den Ölberg zur Anna-Kirche in der Altstadt ziehen, wurde in diesem Jahr aufgrund der Pandemie abgesagt.

Die Feier, an der außer Pizzaballa wenige Franziskaner und Seminaristen teilnehmen, wird unter anderem durch das „Christian Media Center“ in Jerusalem live übertragen. Das Heft zur Mitfeier des Gottesdienstes wird auf der Internetseite terresainte.net verfügbar sein.

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