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Theologe kritisiert Umgang des Papstes mit der Corona-Krise

Der Freiburger Fundamentaltheologe Magnus Striet sieht den Umgang des Papstes mit dem Coronavirus kritisch. Im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwoch) sagte er: „Eine solche Epidemie wird durch die Medizin, durch medizinischen Fortschritt bekämpft, aber nicht durch ein Bittgebet.“

Papst Franziskus (Foto: © Palinchak| Dreamstime.com)

Traditionen, die jetzt reaktiviert würden, etwa ein angeblich wundertätiges Pestkreuz in den Vatikan zu holen, seien „Teil eines vormodernen Weltbildes“. Die Bilder, die Franziskus beim Segen „Urbi et orbi“ produziert habe, seien zwar beeindruckend, so Striet weiter, „aber die Theologie, die er dort aufgerufen hat, lässt sich vor dem Hintergrund eines naturwissenschaftlich-aufgeklärten Weltbildes kaum noch vermitteln“.

kna
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