Trauer um Hans Linse

Trauer um Pfarrer Hans Linse. Der Priester starb am Freitag, 17. Juli 2020, in einem Lüdenscheider Krankenhaus und damit wenige Tage vor seinem Weihejubiläum nach schwerer Krankheit. Dies wurde am Montag bekannt. Der frühere Pfarrer von St. Maria Immaculata in Essen-Borbeck war bis 2010 im besonderen Dienst der Pfarrei St. Laurentius in Plettenberg. Auch danach besuchte er im Ruhestand bis 2019 regelmäßig einmal wöchentlich kranke Menschen in Plettenberg.

Hans Linse gestorben Foto: privat

Hans Linse (Foto: privat)

Das Requiem wird am Donnerstag, 23.7.2020, um 10 Uhr in der Kirche St. Laurentius, an der Lehmkuhler Starße 5 in Plettenberg gefeiert. Am selben Tag wird außerdem um 9.45 Uhr in der Kirche St. Johann Baptist, Karlstraße 16 in Plettenberg-Eiringhausen, ebenfalls eine Hl. Messe gefeiert, da die Kirche St. Laurentius unter Corona-Bedingungen nur 50 Personen fasst. In den Kirchen besteht Maskenpflicht.

Beisetzung auf dem Friedhof Hirtenböhl

Die Beisetzung erfolgt um 11 Uhr auf dem Friedhof Hirtenböhl, Hirtenböhler Weg in Plettenberg. Linse, der zuletzt in Plettenberg wohnte, wurde am 23. April 1935 in Duisburg geboren und am 23. Juli 1960 in Gelsenkirchen zum Priester geweiht. Nach seiner Weihe war Hans Linse zunächst in St. Michael in Duisburg-Meiderich, in Hl. Geist in Duisburg-Buchholz und in St. Suitbert in Essen-Überruhr eingesetzt.

Ab Oktober 1960 folgten Kaplansjahre in St. Antonius in Essen-Frohnhausen, ab September 1963 in St. Laurentius in Plettenberg und mit Beginn des Jahres 1970 in St. Ewaldi in Duisburg-Laar. Im September 1978 wurde Hans Linse mit seiner Ernennung als Rektoratspfarrer die Leitung der Pfarrei St. Maria Immaculata in Essen-Borbeck übertragen, die er mehr als 25 Jahre lang innehatte.

Engagement für Indienhilfe

Auch nach Eintritt in den Ruhestand im Mai 2005 übernahm Hans Linse noch viele Jahre priesterliche und seelsorgliche Aufgaben in den Pfarreien St. Laurentius in Plettenberg und St. Mariä Aufnahme in den Himmel in Herscheid. Hans Linse war den Menschen ein verlässlicher Seelsorger, der, stark verortet im Glauben der Kirche, für seine Position einstand und das Evangelium Jesu Christi verkündet hat.

In der Seelsorge war Pastor Linse nach seiner Weihe 1960 zuerst Kaplan in Frohnhausen, dann Plettenberg und St. Ewaldi, Duisburg­-Laar. Als Borbecker Pfarrer war er von 1978 bis 2006 aktiv. Sein älterer Bruder ist der vor allem in Bottrop bekannte Realschulpfarrer Rolf Linse, der unzählige Jugendliche dort für ein Engagement in der Einen Welt begeisterte.

Beisetzung am Tag des Weihejubiläums

Linse wird am Donnerstag, 23. Juli, beigesetzt. An diesem Tage vor 6o Jahren wurde er mit insgesamt elf weiteren Geistlichen im Bistum Essen zum Priester geweiht: Gerhard Belker, Reinhard Busbach, Franz Heister, Ludger Knaden, Peter Ligensa, Werner Müller, Norbert Rieks, Gerhard Schürmann, Dieter Schümmelfeder, Heinz-Josef Tillmann und Hermann Zimmermann.

Gerhard Belker war nach seinem Ruhestand bis 2014 Pastor im besonderen Dienst der Pfarrei St. Ludgerus in Essen-Werden und seelsorglicher Mitarbeiter in der katholischen Akademie „Die Wolfsburg“. Reinhard Busbach ist seit 2010 im besonderen Dienst in der Propsteipfarrei St. Cyriakus in Bottrop. Franz Heister war bis 2002 Pfarrer in St. Josef Sprockhövel, lebt seit 2011 in Borken und ist dort als Hausgeistlicher bei den Schönstätter Marienschwestern tätig.

Ludger Knaden war im Bistum Essen zuletzt als Krankenhauspfarrer und bis 2006 als Hausgeistlicher im Oberhausener St. Vincenzhaus tätig, Peter Ligensa bis 2004 als Pfarrer der Pfarrei St. Elisabeth in Bottrop.  Werner Müller zuletzt in der Pfarrei St. Norbert in Duisburg. Bis 2010 war Norbert Rieks Pfarrer in St. Antonius in Essen-Frohnhausen, Gerhard Schürmann in der Bochumer Propsteipfarrei St. Peter und Paul.

Bis 2004 war Dieter Schümmelfeder elf Jahre lang als Generalvikar tätig, bis 2010 als residierender Domkapitular. 1973 war er zum Dechanten und Stadtdechanten in Mülheim ernannt worden – mit damals 38 Jahren als Jüngster unter den Stadtdechanten. Heinz-Josef Tillmann war im Bistum Essen zuletzt Pfarrer der Neudorfer Gemeinde St. Ludger und ehemaliger Stadtdechant von Duisburg. Hermann Zimmermann war bis 2009 Pfarrer von St. Ludgerus in Gelsenkirchen-Buer.

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