Bode kritisiert Vatikan-Papier

Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode hat die neue Vatikan-Instruktion zu Reformen in Kirchengemeinden scharf kritisiert. In einer am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme bezeichnete er das Papier als „starke Bremse der Motivation und Wertschätzung der Dienste von Laien“.

Bischof Franz-Josef Bode (Foto: Bistum Osnabrück)

Die Instruktion der Kleruskongregation habe die Bischöfe völlig überrascht, so der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. Er habe eine vorherige Fühlungnahme mit den Realitäten vor Ort und eine bessere Beachtung der viel beschworenen Synodalität erwartet.

Laien bleiben von der Gemeindeleitung ausgeschlossen

Nach der am Montag in Rom veröffentlichten Instruktion bleiben Laien von der Gemeindeleitung ausgeschlossen. Dagegen hebt der Text die Rolle des Pfarrers hervor. Bestrebungen, die Leitung von Pfarreien beispielsweise Teams aus Priestern und kirchlich Engagierten sowie anderen Mitarbeitern anzuvertrauen, widerspricht das Schreiben direkt.

kna
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