Essener Generalvikar Pfeffer hat Corona

Der Essener Generalvikar Klaus Pfeffer hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Der 57-Jährige zeige einige typische Symptome und sei in häuslicher Quarantäne, erklärte das Bistum Essen am Mittwoch
Essen –Der Essener Generalvikar Klaus Pfeffer hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Der 57-Jährige zeige einige typische Symptome und sei in häuslicher Quarantäne, erklärte das Bistum Essen am Mittwoch. "Ich spüre gerade am eigenen Leib, wie tückisch dieses Virus ist", schrieb Pfeffer an Mitarbeitende des Bistums. "Ganz persönlich merke ich jetzt, wie wichtig es ist, dass wir uns alle in jeder Situation der Abstands- und Hygieneregeln vergewissern und vorsichtig sind. Nur so haben wir als Gesellschaft eine Chance, dieses Virus zu beherrschen." Das Bistum habe die Kontaktpersonen Pfeffers informiert, hieß es.

(Foto: Nicole Cronauge | Bistum Essen)

Der Essener Generalvikar Klaus Pfeffer hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Der 57-Jährige zeige einige typische Symptome und sei in häuslicher Quarantäne, erklärte das Bistum Essen am Mittwoch. „Ich spüre gerade am eigenen Leib, wie tückisch dieses Virus ist“, schrieb Pfeffer an Mitarbeitende des Bistums. „Ganz persönlich merke ich jetzt, wie wichtig es ist, dass wir uns alle in jeder Situation der Abstands- und Hygieneregeln vergewissern und vorsichtig sind. Nur so haben wir als Gesellschaft eine Chance, dieses Virus zu beherrschen.“

Das Bistum habe die Kontaktpersonen Pfeffers informiert, hieß es. Bereits vergangenen März war der Generalvikar in häusliche Quarantäne gegangen. Damals hatte er Kontakt mit einer infizierten Person, war jedoch selbst nicht an dem Virus erkrankt. Der Corona-Krisenstab des Bistums Essen hat auch dieses Mal unverzüglich alle relevanten Kontakte des Generalvikars zeitnah informiert und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen getroffen.

Pfeffer appelliert an Solidarität

Von Beginn der Pandemie an hat Pfeffer für das Generalvikariat und alle kirchlichen Einrichtungen auf strenge Hygiene-Konzepte und weitestgehende Homeoffice-Nutzungen gedrängt. „Die in der gestrigen Sitzung der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten noch einmal verlängerten und verschärften Einschränkungen in unserer Gesellschaft sind zweifellos drastisch, für viele Menschen belastend und für manche sogar wirtschaftlich existenziell bedrohend“, erklärte Pfeffer, „aber sie sind trotz allem ein solidarischer Akt der Nächstenliebe zum Wohle von uns allen“.

Das Corona-Virus mit seinem tückischen Verlauf und seinen großen Gefahren dürfe nicht unterschätzt werden. Deshalb brauche es jetzt eine große Solidarität in den Städten und Kreisen des Ruhrbistums, in Deutschland, Europa, aber auch weltweit, „damit es uns gelingt, diese Pandemie zu besiegen. Dazu kann und muss jede und jeder einzelne einen Beitrag leisten.“

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