Papst würdigt kontemplative Dimension des Lebens

Papst Franziskus hat den Wert des beschaulichen Gebets speziell in der modernen Zeit betont und würdigt die kontemplative Dimension des Lebens.
Papst FranziskusPapst Franziskus hat den Wert des beschaulichen Gebets speziell in der modernen Zeit betont und würdigt die kontemplative Dimension des Lebens.

Papst Franziskus (Papst Franziskus (Foto: © NeneoDreamstime.com))

Papst Franziskus hat den Wert des beschaulichen Gebets speziell in der modernen Zeit betont. Die kontemplative Dimension des Menschen sei ein wenig wie das „Salz des Lebens“, sagte er bei seiner wöchentlichen Videoansprache in der Bibliothek des Apostolischen Palastes.

Wer in einer großen Stadt lebe, in der alles „künstlich und funktional“ sei, laufe Gefahr, die Fähigkeit zur Kontemplation zu verlieren. „Dieses Sich-Versenken ist nicht in erster Linie eine Art des Tuns, sondern eine Art des Seins“, so das Kirchenoberhaupt. Kontemplativ zu sein, hänge nicht von den Augen ab, sondern vom Herzen.

Und dabei komme das Gebet ins Spiel. Es sei ein „Akt des Glaubens und der Liebe“, erläuterte Franziskus. Das Gebet reinige das Herz und erhelle den Blick, „sodass wir die Wirklichkeit aus einem anderen Blickwinkel erfassen können“.

kna
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