Pax Christi: Friedensabkommen in Kolumbien vollständig umsetzen

Die katholische Friedensinitiative Pax Christi hat eine volle Umsetzung des Friedensvertrages in Kolumbien gefordert Berlin – Die katholische Friedensinitiative Pax Christi hat eine volle Umsetzung des Friedensvertrages in Kolumbien gefordert. Darauf sollte auch die Bundesregierung bei ihren Gesprächen mit der kolumbianischen Vizepräsidentin und Außenministerin Marta Lucia Ramirez drängen, verlangte Pax Christi am Montag in Berlin. Ramirez besucht derzeit Deutschland. Die Bundesregierung solle die Auszahlung weiterer Gelder von der tatsächlichen Umsetzung aller Kapitel des Friedensvertrags von 2016 abhängig machen, sagte die Sprecherin der Pax-Christi-Kommission "Solidarität Eine Welt", Margaret Buslay. "Der Friedensaufbau in Kolumbien gelingt nur, wenn bei allen Maßnahmen und Projekten die Bedürfnisse der betroffenen Bevölkerung einbezogen werden und ihre Territorien und Lebensgrundlagen nicht zerstört werden." Buslay beklagte etwa "gewaltige Schäden durch den Abbau von Kohle und Gold". Die Koordinatorin von kolko - Menschenrechte für Kolumbien, Christiane Schwarz, verlangte von der kolumbianischen Regierung, Menschenrechtsverteidiger und soziale Führungspersonen zu schützen. Laut Global Witness seien im vergangenen Jahr 65 Land- und Umweltaktivisten in Kolumbien getötet worden. Allein im laufenden Jahr starben nach Angaben d
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