Bistümer wollen ihren Immobilienbestand senken

Kirchen werden leerer, Pfarrheime sind oft nicht ausgelastet. Zugleich belastet der Unterhalt der Gebäude die Kirchenkassen. Katholische Bistümer streben einen Abbau von Immobilien in den Pfarreien an. Gelsenkirchen – Das Immobilienangebot soll Investoren locken: Satte 6.700 Quadratmeter umfasst das angepriesene Grundstück in Gelsenkirchen-Erle. Der Stadtteil hat einiges zu bieten: Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, mehrere Parks, ein "Sportparadies" und vor allem Fußnähe zum Schalke-Stadion. Ob Käufer zuschlagen, hängt aber davon ab, wie sie die anderen, durchaus speziellen Konditionen bewerten: Das Areal ist bebaut - mit einem Gemeindeheim, einem Pfarrhaus und einer Kirche. Die Expertise findet sich nicht auf einem der üblichen Portale, sondern ist über die Website immobilienangebote.bistum-essen.de abrufbar. Die 42 Pfarreien der Diözese müssen sich in den kommenden Jahren von Gebäuden trennen. Wegen rückläufiger Katholikenzahlen und sinkender Kirchensteuer. Insgesamt stehen rund 270 Projekte an - einige davon finden sich auf dem diözesanen Online-Angebot. Auch viele andere Diözesen in Deutschland sehen sich vor derselben Aufgabe. Denn Kirchen werden immer leerer und Pfarrheime sind selten ausgelastet. Bundesweit nimmt das Ruhrbistum bei dem Thema aber eine Vorreiterrolle ein. Denn
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