Essener Seelsorgeamtsleiter Dörnemann wechselt in Pfarrei

Zwei Laien stehen künftig an der Spitze des Seelsorgeamts im Bistum Essen.
Essen – Zwei Laien stehen an der Spitze des Seelsorgeamts im Bistum Essen. Andrea Qualbrink und Ludger Schollas leiten nun den Bereich Pastoralentwicklung im Generalvikariat, wie das Ruhrbistum am Dienstag mitteilte. Sie folgen auf den Priester Michael Dörnemann, der ab September als Pfarrer in der Essener Innenstadtpfarrei Sankt Gertrud mit 14.000 Katholikinnen und Katholiken tätig sein wird.

Domkapitular Michael Dörnemann –Foto: Achim Pohl/Bistum Essen

Zwei Laien stehen an der Spitze des Seelsorgeamts im Bistum Essen. Andrea Qualbrink und Ludger Schollas leiten nun den Bereich Pastoralentwicklung im Generalvikariat, wie das Ruhrbistum am Dienstag mitteilte. Sie folgen auf den Priester Michael Dörnemann, der ab September als Pfarrer in der Essener Innenstadtpfarrei Sankt Gertrud mit 14.000 Katholikinnen und Katholiken tätig sein wird. Unter der Leitung des 52-jährigen Dörnemann soll der Essener Dom zur neuen Pfarrkirche der Pfarrei werden, wie das Bistum erklärte. Die Gemeindegremien hätten entschieden, die bisherige Pfarrkirche Sankt Gertrud als Gottesdienststandort aufzugeben. Außerdem soll die Cityseelsorge „grüßgott“ stärker in die Arbeit der Innenstadtpfarrei eingebunden werden.

Nach der Priesterweihe 1995 war Dörnemann Kaplan in Duisburg und später Subregens des Priesterseminars in Bochum. In dieser Zeit promovierte er in Kirchengeschichte. 2001 ernannte ihn der damalige Bischof Hubert Luthe zum Bischöflichen Beauftragten zur Förderung von geistlichen Berufen im Ruhrbistum. 2006 wurde Dörnemann Pfarradministrator, ein Jahr später Pfarrer an Herz Jesu in Oberhausen. Ab 2008 war er als Stadtdechant von Oberhausen tätig und übernahm 2010 den Posten des Seelsorgeamtsleiters. Dörnemann ist Mitglied des Essener Domkapitels.

Essen: Dörnemann wird Pfarrer einer neuen Innenstadtpfarrei

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