St. Johann Baptist: Kaufvertrag vor Unterzeichnung

Nach insgesamt vier Verhandlungsrunden des Kirchenvorstands mit dem Krankenhausbetreiber Contilia soll der ausgehandelte Kaufvertrag „in den kommenden Wochen unterzeichnet werden“. Dies teilte die Pfarrei St. Johann Baptist am Sonntag über ihre Internetseite mit. „Verglichen mit dem ersten, am 5. Februar im Pfarrgemeinderat vorgestellten Vertragsentwurf konnten wir in diesen Verhandlungen deutliche Verbesserungen für unsere Pfarrei erzielen“, heißt es in der Verlautbarung. Der Verkauf und der damit verbündende Abriss der bisherigen Pfarrkirchen zugunsten eines Krankenhausneubaus, der auch eine Kirche beinhalten soll, ist in der Pfarrei umstritten.

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Nach dem Verkauf der Kirche werde ein gemeinsamer Ausschuss mit Vertretern unserer Pfarrei und der Contilia die konkrete Gestaltung der Gemeinderäume im neuen Krankenhaus planen, hieß es. Den Angaben zufolge werde die Kirche im Krankenhaus zusammen mit allen Nebenräumen rund 460 Quadratmeter (m2) groß und könne „bis zu 400 Gläubigen Platz bieten“. Ursprünglich waren für die Gemeinde lediglich 210 m2 vorgesehen – mit einem 150 m2  großen Kirchraum für rund 100 Gläubige.

Ein Saal neben der Kirche sei zur ausschließlichen Nutzung für die Pfarrei konzipiert. Zunächst hatte die Contilia lediglich geplant, der Pfarrei Konferenzräume des Krankenhauses zur Mitnutzung zu überlassen. Wie die Fläche von rund 80 qm im Detail aufgeteilt werde, plane der gemeinsame Gestaltungsausschuss, hieß es.

Durch dieses Verhandlungsergebnis sei der Wert des Verkaufs von Kirchengrundstück und Immobilien nach Ansicht des Kirchenvorstands für die Pfarrei deutlich gestiegen: „Unter dem Strich erhält unsere Pfarrei nun für den Verkauf der Pfarrkirche einen Gegenwert von insgesamt 2,6 Millionen Euro, da Contilia zusätzlich zum Kaufpreis von 1,1 Millionen Euro in die neue Kirche mit Empore, Saal und weiteren Räumen rund 1,5 Millionen Euro investieren wird.“ Zunächst war Contilia laut den Angaben nur bereit, zusätzlich zum Kaufpreis weitere 850.000 Euro für die neue Kirche und Umbauten im Jugendheim zu zahlen.

Im Gegenzug für die nun deutlich größer geplante Kirche wird die Pfarrei allerdings den Umbau ihres Jugendheims komplett alleine stemmen müssen. Zuvor hatte hierzu ein Zuschuss der Contilia in Höhe von 50.000 Euro im Raum gestanden. Der Kirchenvorstand beziffert die Investitionen auf rund 400.000 Euro – finanziert aus dem Verkaufserlös der Pfarrkirche. Dies sei „eine echte Investitionen in das Gemeindeleben vor Ort“.

Um die von vielen Gemeindemitgliedern geforderte Sichtbarkeit der neuen Kirche zu stärken und zugleich eine Beziehung der neuen zur alten Kirche herzustellen, hat der Kirchenvorstand in den Verhandlungen erreicht, dass die Johannes-Figur aus dem bisherigen Kirchenportal auch in den Neubau integriert werden könne. „Zudem können wir in der neuen Kirche künstlerisch gestaltete Fenster einbauen.“ Ein entsprechendes Budget werde der Kirchenvorstand einplanen.

Die Vereinbarung mit der Contilia sehe vor, dass die bisherige Kirche erst dann abgerissen werden darf, „wenn für das neue Krankenhaus eine Baugenehmigung vorliegt oder wir dies ausdrücklich erlauben“. Die Nutzung unserer Pfarrkirche und der angeschlossenen Gebäude ende nicht mit der Unterzeichnung des Vertrags: Dieser sieht vor, dass Kirche, Pfarrzentrum und Pfarrhaus „längstens bis Mitte Januar 2021“ genutzt werden können.

Unterdessen hat der Verein Rettet St. Johann für den kommenden Sonntag zum Zeitpunkt des Gottesdienstes als Zeichen des „christlichen Ungehorsams" und als Zeichen der Missbilligung der Verkaufspläne eine Informationsveranstaltung und Kundgebung angekündigt. „Dort möchten wir Sie über den aktuellen Sachstand, aktuell geplante Aktionen und den tatsächlich vorgesehenen Raum für Gottesdienste im geplanten Krankenhausneubau informieren. Kommen Sie alle wie gewohnt sonntags zur Messe. Bleiben Sie aber auf dem Kirchplatz und zeigen Sie was Sie vom Kirchenverkauf halten. So geht man nicht mit seinen „Schäfchen" um“, heißt es in dem Aufruf.

Der Verein kritisiert, dass eine „zugesagte Pfarrverammlung“ vor der Entscheidung nicht mehr stattfinden werde. Der Pfarrgemeinderat wird in seiner öffentlichen Sitzung am 16. Mai in der Gemeinde Herz Jesu die für den Verkauf erforderliche Stellungnahme beraten. Die nächste Sitzung des Kirchenvorstands ist auf den 22. Mai terminiert

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