Bistum bestätigt Fortbestand der Duisburger Barbara-Gemeinde 

Freude in der selbstständigen Projektgemeinde St. Barbara, Duisburg-Röttgersbach. Beim Neujahrsempfang gaben der Vorstand des Fördervereins Gemeinde im Duisburger Norden  und  Abt Albert Dölken, Pfarrer der mit St. Barbara verbundenen Pfarrei St. Johann die unbefristete Verlängerung des Projekts bekannt.  Seit 2015 erhält die Gemeinde keine Kirchensteuermittel mehr, Ehrenamtliche tragen die Arbeit von St. Barbara in Sachen Verkündigung, Diakonie, Liturgie sowie Gemeinschaft und Feste und darüber hinaus finanziell.

Neuer Vorstand von St. Barbara: Jörg Stratenhoff (Schriftführer), Martin Linne (1. Vorsitzender) und Rolf Keuchel (Beisitzer) (v. l.). (Foto: Judith Lorenz)

Das in dieser Form 2014 von Aktiven in St. Barbara mit ihrem Seelsorger und dem Pfarrer P. Thomas Lüke entwickelte Modell ist in dieser Form  bundesweit vorbildlich. Seit August 2015 auf drei Jahre angelegt wurde es vom Ruhrbistum begleitet. Dr. Michael Dörnemann, Essener Seelsorgedezernent, teilte jetzt Fördervereinsvorsitzendem Martin Linne mit, dass die „in den letzten Jahren gewachsene Form pastoraler Arbeit als integraler Bestandteil der Pfarrei St. Johann fortgeführt werden soll.“ 

Für das Bistum geht es um die Arbeit an „einem solchen Kirchort, damit weitere Entwicklungsschritte möglich sind.“ Dazu gehören für die Diözese Kontakte, transparente Vereinbarungen, Arbeits-modelle, Kommunikationsstrukturen und Zuständigkeiten, die St. Barbara in die Strategie der Pfarrei St. Johann einbinden sollen. 

Die Fortführung des dreijährigen Modells wurde nach einem auswertenden Bericht  der  Erfurter katholische Arbeitsstelle für missionarische Pastoral möglich; sie hatte Erfahrungen wissenschaftlich evaluiert. Die Fachleute zogen ein positives Fazit für alle am Projekt Beteiligten: der Aktiven vor Ort, des Pastoralteams und des Bistums.  

rwm
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