NRW-Ministerin Gebauer im neuen Rat für Bildung des Ruhrbistums

Nordrhein-Westfalens Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) ist Mitglied eines neu gegründeten Rats für Bildung im Bistum Essen. Neben der 52-Jährigen wird auch die ehemalige NRW-Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Dorothea Schäfer (64), dem Gremium angehören, das sich laut Ruhrbistum am Montag konstituiert hat. Sprecherin ist das Vorstandsmitglied der RAG-Stiftung, Bärbel Bergerhoff-Wodopia. Der 25-köpfige Rat soll Bischof Franz-Josef Overbeck beraten und gesellschaftspolitische Prozesse im Ruhrbistum initiieren.

Arbeitsthemen sind etwa die Digitalisierung, die Bildung als Integrationsmotor und die individuelle Förderung, wie es hieß. Zudem wolle sich das Gremium damit befassen, wie Mängel bei regionalen Kooperationsstrukturen zu beheben seien. Neben dem Rat für Bildung gibt es im Ruhrbistum Räte für Wirtschaft und Soziales, für Gesundheit und Medizinethik und für Land- und Forstwirtschaft.

In dem neuen Gremium arbeiten nach den Angaben auch der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Düsseldorf, Axel Fuhrmann, der Präsident der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen-Bocholt-Recklinghausen, Bernd Kriegesmann, die Leiterin des Instituts für Erziehungswissenschaften an der Uni Duisburg-Essen, Nicolle Pfaff, mehrere Schulleiter aus der Region sowie Vertreter verschiedener gemeinnütziger Gesellschaften aus dem Bildungsbereich mit. Auch Experten aus dem Umfeld des Initiativkreises Ruhr und aus verschiedenen Bereichen des Bistums Essen seien dabei.

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