Blick auf Grabeskirche aus ungewohnter Perspektive

Besucher vor der Grabeskirche (Foto: © Liorpt | Dreamstime.com)

Aus ungewohnter Perspektive können Jerusalem-Besucher künftig einen Blick auf die Grabeskirche in der Altstadt werfen. Das Christian Information Centre (CIC) gegenüber der Zitadelle am Jaffa-Tor macht während seiner Öffnungszeiten auch seine Dachterrasse zugänglich, die einen weiten Blick über das Christen-Viertel bis zum Tempelberg mit Felsendom und Al-Aksa-Moschee bietet.

Zudem zeigen die Franziskaner in dem Gebäude, in dem zu osmanischer Zeit die „Kaiserliche Österreichische Post“ ihren Sitz hatte, auch eine Multimedia-Show über die Grabeskirche. Die aus sechs Teilen bestehende Präsentation will Pilger und Touristen auf ihren Besuch in der verwinkelten Grabeskirche einstimmen. Sie illustriert Jerusalem zur Zeit Christi und gibt Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Kirche über der Kreuzigungsstätte Golgatha und der Kammer des Grabes und der Auferstehung Jesu.

Das Christian Information Centre ist seit 45 Jahren die Informationsstelle des Franziskaner-Ordens für Touristen und Pilger im Heiligen Land. Es versteht sich als Anlaufstelle vor allem für Besucher, die nicht organisiert mit einer Gruppe sondern auf eigene Faust durch das Land reisen. Das CIC informiert über die Heiligen Stätten im Heiligen Land, über Öffnungszeiten der Kirchen sowie über Gottesdiensttermine.

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