Franziskus: Eucharistie soll keine bloße Gewohnheit sein

Papst Franziskus hat die Katholiken aufgefordert, das Sakrament der Eucharistie neu für sich zu entdecken. Das Fronleichnamsfest, das in vielen Ländern an diesem Sonntag begangen werde, sei eine gute Gelegenheit dazu, sagte das Kirchenoberhaupt am Sonntag beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz.

Der Kommunionempfang in der Messe dürfe keine reine Gewohnheit werden. Das „Amen“, das der Gläubige dazu sagt, müsse „aus dem Herzen kommen“, damit die Liebe Jesu Christi, der in Brot und Wein gegenwärtig sei, das Leben der Gläubigen verwandle, so Franziskus.

Am Abend wird der Papst einen Fronleichnamsgottesdienst und eine Prozession in Rom leiten. Diese finden im Stadtteil Casal Bertone statt, der zwischen zwei großen Straßen- und Eisenbahnadern östlich des Hauptbahnhofs liegt.

Zum Abschluss erinnerte der Papst an 14 Ordensschwestern, die während des Spanischen Bürgerkriegs umgebracht wurden. Die Frauen waren am Samstag in Madrid als Märtyrerinnen seliggesprochen worden.

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