Synodalforum würdigt gestorbenen Theologen Schockenhoff

Die Vorsitzenden des innerkirchlichen Synodalforums „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“ haben den gestorbenen Theologen Eberhard Schockenhoff gewürdigt. „Wir trauern um einen integren Menschen, begabten Wissenschaftler und glaubwürdigen Priester, dessen Wirken für das Synodalforum und den Synodalen Weg von großer Bedeutung ist und weiterhin sein wird“, erklärten Birgit Mock und der Aachener Bischof Helmut Dieser am Dienstag in Bonn.

Eberhard Schockenhoff

Eberhard Schockenhoff (Foto: Sandra Meyndt/Universität Freiburg)

Schockenhoff, seit 2020 Mitglied in dem Synodalforum, habe bereits vor dem Start des Reformdialogs Synodaler Weg in dem vorbereitenden Forum mitgewirkt. „Als Moraltheologe setzte er sich für eine Weiterentwicklung der katholischen Sexualmoral ein.“ Sein Vortrag bei der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Lingen 2019 sei zur Grundlage für die Arbeit des vorbereitenden Forums zum Synodalen Weg geworden.

Ein hochengagierter und hochkompetenter Experte

„Im Synodalforum ‚Leben in gelingenden Beziehungen‘ des Synodalen Weges war Schockenhoff ein hochengagierter und hochkompetenter Experte und ein sehr geschätzter Gesprächspartner“, betonten Mock und Dieser. Die Arbeit in dem Forum habe stark von seinem Wissen über die Geschichte der katholischen Lehrentwicklung und von seinen Visionen einer „zeit- und menschengerechten Sexualmoral“ profitiert. Schockenhoff war am Samstag im Alter von 67 Jahren an den Folgen eines Unfalls gestorben. Er war einer der renommiertesten deutschen Theologen.

kna
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