„Bei Weihnachten im Stall kommt man Geschichte nahe“

Die stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Annette Kurschus, ist zuversichtlich, dass es trotz Corona Weihnachtsgottesdienste mit Gläubigen in den Kirchen geben wird.
„Bei Weihnachten im Stall kommt man Geschichte nahe“ : Die stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Annette Kurschus, ist zuversichtlich, dass es trotz Corona Weihnachtsgottesdienste mit Gläubigen in den Kirchen geben wird. 

Annette Kurschus. Foto: EKvW / Jörg Dieckmann

Die stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Annette Kurschus, ist zuversichtlich, dass es trotz Corona Weihnachtsgottesdienste mit Gläubigen in den Kirchen geben wird. „Jede Kirchengemeinde hat für ihre Räume passgenaue Hygiene- und Schutzkonzepte erarbeitet“, sagte die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen der Neuen Westfälischen (Mittwoch).

Es werde dabei auch manches Neue geben wie Gottesdienste auf großen Plätzen oder auf Bauernhöfen. „Stellen Sie sich vor: Weihnachten im Stall – da kommt man der biblischen Weihnachtsgeschichte auf einmal ungewohnt nahe“, sagte Kurschus. „Leider werden wir in den Kirchen nicht gemeinsam die vertrauten Lieder singen können. Das wird für viele – auch für mich – richtig schlimm“, so die Präses.

kna
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