Bischof Bode will Seelsorge trotz Krise aufrechterhalten

Osnabrücks katholischer Bischof Franz-Josef Bode ist aufgrund der Ausbreitung der Corona-Pandemie vor allem mit dem Krisenmanagement beschäftigt. Besprechungen mit leitenden Mitarbeitern nähmen viel Zeit in Anspruch, sagte sein Sprecher am Freitag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Osnabrück.Eine entscheidende Frage sei dabei, wie die Seelsorge trotz vieler Einschränkungen möglichst gut gewährleistet werden kann

Bischof Franz-Josef Bode (Foto: Bistum Osnabrück)

Bode führe selbst täglich Seelsorge-Gespräche per Telefon und in einzelnen Fällen auch persönlich im Bischofshaus. Ab Sonntag will er täglich einen nichtöffentlichen Gottesdienst im Osnabrücker Dom feiern, der auf der Internetseite des Bistums übertragen wird.

Daneben sei der Bischof mit den Fragen rund um den kirchlichen Reformprozess Synodaler Weg befasst, so der Sprecher weiter. Bode ist dort Mitglied des Präsidiums und Vorsitzender des Forums „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“. Besprechungen würden per Telefon- oder Videokonferenz geführt.

Auch die Mitarbeiter des Bischofs sind nach Angaben des Sprechers gut beschäftigt. In Zeiten der Krise gebe es viele telefonische Anfragen im Bischofshaus. Der Fahrer des Bischofs sitze im Moment zwar kaum am Steuer, kümmere sich aber um Haus- und Gartenarbeiten. Die Hauswirtschafterin habe viel Arbeit, weil der Bischof anders als sonst jeden Tag zu Hause sei. – In einem Fastenhirtenbrief rief Bischof Bode in der Corona-Krise zu Solidarität mit Verängstigten und in Not geratenen Menschen auf.

kna
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