Brinkhaus: Alternativen zu Weihnachts-Gottesdiensten finden

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hat kurz vor dem entscheidenden Bund-Länder-Gipfel an die Kirchen appelliert, sich Alternativen zu Gottesdiensten zu überlegen.

(Foto: Spernol)

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hat kurz vor dem entscheidenden Bund-Länder-Gipfel an die Kirchen appelliert, sich Alternativen zu Gottesdiensten zu überlegen. „Ich appelliere an die Einsicht der christlichen Kirchen, die kirchlichen Veranstaltungen so weit wie möglich zurückzufahren und nach Alternativen zu suchen, um die Gläubigen keinem Risiko auszusetzen. Gegebenenfalls muss da aber auch noch auf dem Verordnungsweg nachgesteuert werden“, sagte Brinkhaus der „Rheinischen Post“ (Samstag).

„Im Übrigen fällt Weihnachten nie aus. Die Freude über die Geburt Jesu bleibt bei allen Christen unabhängig davon, wie wir es feiern können“, sagte der CDU-Politiker. Mit Blick auf die Festtage trat Brinkhaus für scharfe Kontaktregeln ein: „Ich war immer skeptisch gegenüber gelockerten Kontaktbeschränkungen an Weihnachten und Silvester. Die Lockerung auf zehn Personen ohne Kinder unter 14 Jahren sollte verworfen und die Treffen auf zwei Haushalte beschränkt werden – auch an den Feiertagen. Wir brauchen eine Kombination aus strengen Regeln und Eigenverantwortung.“ Er sprach sich für eine rasche Verschärfung der Maßnahmen aus.

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