Bischöfe loben Biden für Maßnahmen zur Rassengleichheit

Die katholischen Bischöfe in den USA haben Maßnahmen von Präsident Joe Biden gegen rassische Benachteiligung im Wohnungsbau und für eine Reform der Strafjustiz begrüßt.
Washington – Die katholischen Bischöfe in den USA haben Maßnahmen von Präsident Joe Biden gegen rassische Benachteiligung im Wohnungsbau und für eine Reform der Strafjustiz begrüßt. Die US-Regierung habe eine entscheidende Rolle bei der Förderung "fairen Wohnens und der Menschenwürde", erklärten die zuständigen Ausschussvorsitzenden der US-Bischofskonferenz (USCCB), Erzbischof Paul Coakley und Bischof Shelton Fabre, am Montag (Ortszeit).

Joe Biden (Foto: © Palinchak | Dreamstime.com)

Die katholischen Bischöfe in den USA haben Maßnahmen von Präsident Joe Biden gegen rassische Benachteiligung im Wohnungsbau und für eine Reform der Strafjustiz begrüßt. Die US-Regierung habe eine entscheidende Rolle bei der Förderung „fairen Wohnens und der Menschenwürde“, erklärten die zuständigen Ausschussvorsitzenden der US-Bischofskonferenz (USCCB), Erzbischof Paul Coakley und Bischof Shelton Fabre, am Montag (Ortszeit).

Bidens Memorandum sei Schritt, der Rassendiskriminierung entgegenzuwirken

Biden hatte vergangene Woche in einem Memorandum die Bundesvorschriften für den Erwerb und die Vergabe von Wohnungen verschärft. Er beauftragte das zuständige Ministerium, den sogenannten „Fair Housing Act“ zu überprüfen. Eine Vorschrift, die unter Obama eingeführt und von Donald Trump im Sommer des letzten Jahres wieder gelockert wurde.

Bidens Memorandum sei ein Schritt, der Rassendiskriminierung im Wohnungssektor entgegenzuwirken und „Voreingenommenheit“ beim Hauskauf und der Vermietung beende, erklärten Coakley und Fabre. Gleichzeitig wies Biden den Justizminister an, keine Verträge mehr mit privaten Gefängnisbetreibern zu verlängern. Dieser Schritt verhindere, aus der Inhaftierung von Menschen „Profit zu schlagen“, lobten die Bischöfe.

Reform des Einwanderungsrechts aufgefordert

Unterdessen haben mehrere US-Bischöfe Präsident Joe Biden zu einer Reform des Einwanderungsrechts aufgefordert. In einer gemeinsamen Erklärung plädieren sie dafür, das unter Donald Trumps Amtsvorgänger Barack Obama geltende Programm für Minderjährige aus Mittelamerika wieder einzuführen. Es ermöglichte zugewanderten Eltern, den Flüchtlingsstatus für ihre Kinder zu beantragen.

In ihrem Schreiben beklagen die katholischen Bischöfe das „Verschwinden von Mitgefühl“ an der Grenze. Die Politik habe sich „von der Nächstenliebe entfremdet“. Es sei Zeit, wieder zu lernen, „jene, die weiter an die Grenze fliehen, als Nachbarn in Not zu sehen“. Weiter fordern sie, die „Politik der Abschreckung“ aufzugeben und mehr „legale Wege“ für die Migration zu schaffen. Die Bischöfe versprechen in ihrer Erklärung, mit Biden in dieser Frage zusammenzuarbeiten. Zugleich loben sie ihn für sein entschlossenes Vorgehen gegen „Extremismus“ und „weiße Vorherrschaft“.

kna