Seelsorger rufen zu bundesweiten Segnungen für Liebende auf

Eine Gruppe von Seelsorgerinnen und Seelsorgern ruft für den 10. Mai zu bundesweiten „Segensgottesdiensten für Liebende“ auf.
Homosexualität, Winnweiler – Eine Gruppe von Seelsorgerinnen und Seelsorgern ruft für den 10. Mai zu bundesweiten "Segensgottesdiensten für Liebende" auf. "Paare, die hieran teilnehmen, sollen den Segen bekommen, den Gott ihnen schenken will - ganz ohne Heimlichkeit", heißt es in dem Aufruf unter den Leitworten #mutwilligSegnen und #liebegewinnt. Zudem solle "mit vielen kreativen Zeichen" deutlich gemacht werden, "wie sehr viele Menschen in der Kirche die bunte Vielfalt der verschiedenen Lebensentwürfe und Liebesgeschichten von Menschen als Bereicherung und Segen empfinden".

(Symbolfoto: Gerd Altmann/Pixabay)

Eine Gruppe von Seelsorgerinnen und Seelsorgern ruft für den 10. Mai zu bundesweiten „Segensgottesdiensten für Liebende“ auf. „Paare, die hieran teilnehmen, sollen den Segen bekommen, den Gott ihnen schenken will – ganz ohne Heimlichkeit“, heißt es in dem Aufruf unter den Leitworten #mutwilligSegnen und #liebegewinnt. Zudem solle „mit vielen kreativen Zeichen“ deutlich gemacht werden, „wie sehr viele Menschen in der Kirche die bunte Vielfalt der verschiedenen Lebensentwürfe und Liebesgeschichten von Menschen als Bereicherung und Segen empfinden“.

Zu den Initiatoren gehören neben dem Speyerer Priester Casten Leinhäuser die beiden Pfarrer Bernd Mönkebüscher (Hamm) und Burkhard Hose (Würzburg), die zuvor bereits mit einer anderen Aktion für Aufsehen gesorgt hatten. „Wir verweigern eine Segensfeier nicht“, heißt es in ihrer in den Sozialen Medien verbreiteten Erklärung. Sie wurde inzwischen von über 2.000 Priestern, Diakonen, Pastoral- und Gemeindereferentinnen und -referenten sowie Ordensleuten unterzeichnet, hieß es.

Die Seelsorger reagieren damit auf das Nein des Vatikan zur Segnung homosexueller Paare, das auch unter deutschen Theologen und bei einigen Bischöfen auf Kritik gestoßen war. In der vergangenen Woche hatte die Glaubenskongregation im Vatikan erklärt, die katholische Kirche habe keine Vollmacht, gleichgeschlechtliche Beziehungen zu segnen. Diese Verbindungen entsprächen nicht dem göttlichen Willen und könnten daher nicht gesegnet werden.

kna
Werbung