Papst ruft am Welttag der Armen zum Spenden von Hoffnung auf

Papst Franziskus hat zum Welttag der Armen alle Christen aufgerufen, Hoffnung zu spenden.
Vatikanstadt – Papst Franziskus hat zum Welttag der Armen alle Christen aufgerufen, Hoffnung zu spenden. "Beschränken wir uns nicht auf das Hoffen, organisieren wir die Hoffnung", sagte das Kirchenoberhaupt am Sonntag bei einer Messe zum fünften katholischen Welttag der Armen. Er erinnerte dabei an Worte des italienischen Bischofs Antonio (Tonino) Bello (1935-1993) und seinen Einsatz für die Armen. Es gehe darum, konkret und jeden Tag Gutes zu tun und nicht nur über die Probleme zu reden und sie zu skandalisieren, so Franziskus.

Papst Franziskus (Foto: © Palinchak| Dreamstime.com)

Papst Franziskus hat zum Welttag der Armen alle Christen aufgerufen, Hoffnung zu spenden. „Beschränken wir uns nicht auf das Hoffen, organisieren wir die Hoffnung“, sagte das Kirchenoberhaupt am Sonntag bei einer Messe zum fünften katholischen Welttag der Armen. Er erinnerte dabei an Worte des italienischen Bischofs Antonio (Tonino) Bello (1935-1993) und seinen Einsatz für die Armen. Es gehe darum, konkret und jeden Tag Gutes zu tun und nicht nur über die Probleme zu reden und sie zu skandalisieren, so Franziskus.

„Wenn sich unsere Hoffnung nicht in konkreten Entscheidungen und Gesten der Aufmerksamkeit, der Gerechtigkeit, der Solidarität und der Sorge um das gemeinsame Haus niederschlägt, lindern wir das Leid der Armen nicht“, mahnte der Pontifex. Der Welttag der Armen fordere alle auf, nicht wegzuschauen und sich nicht davor zu scheuen, das Leid der Schwächsten zu sehen – ohne die Betroffenen zu verurteilen. „Die Hoffnung von morgen gedeiht im Schmerz von heute“, so Franziskus.

Wie Blätter des Baumes sei einjeder aufgerufen, die „Verschmutzung, die uns umgibt, aufzunehmen und in etwas Gutes umzuwandeln“. „Wir müssen es den Blättern gleichtun, die jeden Tag unauffällig die schmutzige Luft in saubere Luft verwandeln“, mahnte Franziskus, den Umweltverschmutzung und der Klimawandel bekanntlich sehr umtreiben.

Am Ende der Messe segnete Franziskus, der an diesem Tag statt des üblichen silbernen Kreuzstabs von Papst Paul VI. einen hölzernen trug, einige Kranke im Petersdom. Mitzelebrant der Messe war unter anderen der deutsche Kurienbischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Dieser ist im Päpstlichen Rat für die Neuevangelisierung für die Katechese zuständig.

Bereits am Freitag war der Papst anlässlich des Welttages der Armen zu einem „privaten Besuch“ in den italienischen Wallfahrtsort Assisi gereist. In der Basilika Santa Maria degli Angeli tauschte sich das Kirchenoberhaupt mit 500 armen Menschen aus verschiedenen Teilen Europas aus. Zum Abschied erhielten die Armen ein „Geschenk des Heiligen Vaters“ – Rucksäcke gefüllt mit Kleidung und Corona-Schutzmasken.

kna
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