Overbeck: „Fridays for Future“ ist „Kick“ für Gesellschaft

Bischof Franz-Josef Overbeck lobt die Schülerproteste „Fridays for Future“. Die Klima-Bewegung um Greta Thunberg habe der Umwelt-Botschaft in Wirtschaft und Gesellschaft einen „Kick“ gegeben, sagte Overbeck am Dienstagabend bei einem Podium in Essen.

Bischof Overbeck (Foto: Alexandra Roth | Bistum Essen)

Der Umweltschutz-Gedanke habe sich über Jahrzehnte entwickelt, angefangen bei der Anti-Atom-Bewegung der 1970er Jahre bis hin zur Umweltenzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus im Jahr 2015. „Dann aber kam Greta mit ihrem Schild und der Aufforderung zum Schulstreik“, so Overbeck.

Der Präsident des Wuppertaler Instituts für Klima, Umwelt und Energie, Uwe Schneidewind, kritisierte das Klimapaket der Bundesregierung. Er hätte sich „eine anständige CO2-Besteuerung“ gewünscht, sagte er in Essen. „Der Klimakompromiss ist zu kurz gegriffen“, so Schneidewind. Das jüngst beschlossene Klimaschutzpaket der Bundesregierung sieht ab 2021 zehn Euro pro Tonne CO2 vor. Bis 2025 soll der Preis schrittweise auf 35 Euro steigen.

kna
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