Erzbischof Schick hält nichts von „Liturgie light“

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hält nichts von einer „Liturgie light“. In der Corona-Zeit mögen andere Gottesdienstformen wie Wort-Gottes-Feiern, Andachten oder das Stundengebet hervorgehoben worden sein, doch diese müssten immer zur Eucharistie hinführen, sagte Schick am Sonntag in der Wallfahrtskirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit in Schwarzenfeld. „Wenn manche die heilige Messe nicht mehr verstehen, dann müssen wir sie ihnen erklären und wieder nahebringen.“

Erzbischof Schick (Foto: peb)

Jesus Christus habe die heilige Messe eingesetzt mit den Worten „Tut dies zu meinem Gedächtnis“, erinnerte der deutsche Weltkirche-Bischof. Andere Gottesdienste seien wichtig und dürften nicht vernachlässigt werden, aber sie müssten Vorbereitung für den Höhepunkt, die Eucharistie, sein. In ihr werde Tod und Auferstehung Jesu Christi gefeiert, die Kirche gebildet und die Sendung Christi zum Heil der Welt fortgeführt. Die Feier der Eucharistie verbinde die katholische Kirche auf der ganzen Welt miteinander.

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