Neuer Leiter für Hochschulgemeinde Köln

Der kommissarische Leiter der krisengeschüttelten Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) Köln wird seinen Posten ab 1. März dauerhaft ausführen. 
Der kommissarische Leiter der krisengeschüttelten Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) Köln wird seinen Posten ab 1. März dauerhaft ausführen. Peter Krawczack behält daneben seine bisherigen Aufgaben in der Hauptabteilung Schule/Hochschule im Kölner Generalvikariat. Dort steht er der Abteilung für Schulpastoral und Hochschule vor. Der jetzige KHG-Pfarrer Klaus Thranberend wechselt dem Bericht zufolge zum 1. März als Pfarrvikar an die Gemeinden in den Stadtteilen Bickendorf und Ehrenfeld. Laut Internetseite der KHG wird er am 24. Februar um 19 Uhr offiziell verabschiedet.

Die Kirche Johannes XXIII. der Katholischen Hochschulgemeinde Köln – Foto:  © Raimond Spekking / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Der kommissarische Leiter der krisengeschüttelten Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) Köln wird seinen Posten ab 1. März dauerhaft ausführen. Peter Krawczack behält daneben seine bisherigen Aufgaben in der Hauptabteilung Schule/Hochschule im Kölner Generalvikariat. Dort steht er der Abteilung für Schulpastoral und Hochschule vor. Der jetzige KHG-Pfarrer Klaus Thranberend wechselt dem Bericht zufolge zum 1. März als Pfarrvikar an die Gemeinden in den Stadtteilen Bickendorf und Ehrenfeld. Laut Internetseite der KHG wird er am 24. Februar um 19 Uhr offiziell verabschiedet.

Thranberend beende seinen Dienst an der KHG er auf eigenen Wunsch, wie das Internetportal katholisch.de am Freitag berichtet. Für die priesterlichen Aufgaben an der Hochschulgemeinde solle es einen Nachfolger geben. Krawczack hatte die Position des KHG-Leiters bereits im Herbst vergangenen Jahres zunächst kommissarisch übernommen. Grund war ein Konflikt zwischen der Hochschulgemeinde und dem Erzbistum wegen eines Positionspapiers im Semesterprogramm und auf der Internetseite der Gemeinde. Darin kritisiert die KHG die kirchliche Sexualmoral und das Lehramt.

Im November 2020 erreichte der Konflikt einen Höhepunkt, als das Erzbistum die Seite der KHG vorübergehend abschaltete. Das Positionspapier ist seitdem dort nicht mehr auffindbar, es steht jedoch auf den Seiten der Evangelischen Studierenden Gemeinde, die sich mit der KHG solidarisiert. Zwischenzeitlich fürchteten KHG-Mitarbeitende, die das Papier unterschrieben hatten, arbeitsrechtliche Konsequenzen. Von diesen hat das Erzbistum mittlerweile abgesehen.

kna

KHG-Positionspapier

 

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